Update 17.10.2014

hier ist diesmal Tammy selbst und ich wollte mal einiges klarstellen: Also, was da hinter meinem Rücken läuft, ist ne große Schweinerei! Seit Wochen bemühe ich mich mit allem drum und dran als äußerst schwer vermittelbar zu gelten. Ich piesel in die Wohnung, ziehe an der Leine, lümmel mich nass und dreckig auf dem Sofa rum und habe sogar heimlich Reis gegessen, um Dauerdurchfall zu bekommen! Und trotzdem höre ich immer wieder, das es die eine oder andere Anfrage bezüglich einer Vermittlung meinerseits auf eine Endstelle gibt. Anscheinend haben es die beiden immer noch nicht begriffen, das ich das gar nicht will. Auch für Bachmann ist das schon von dem ersten Tag an klar gewesen, meint er jedenfalls, und grinst mich so komisch an....?
Kurzum, ich bleibe. Schluss, Ende, Aus! 
Du kannst den beiden sagen, dass sie die nötigen Schritte einleiten und mich auslösen sollen. 
Ich weiss auch nicht, was das ganze Theater bisher sollte??
 
Ok, Anja und ich haben das jetzt grade auch gelesen und freuen uns total, dass sie bleiben möchte!! Wir wollen das auch!!!!
Gut, wir gehören jetzt auch zu den Pflegestellenversagern, zwei Anfragen konnten wir "abwehren", jetzt ist uns aber das Risiko zu hoch, dass es sich doch um eine passende Familie für sie handeln könnte. Wir haben so lange gewartet oder gezögert, um wirklich herauszufinden, ob Tammy zu uns passt, wie sich der Tagesablauf gestaltet, weil sie ja wirklich von Ihren Anlagen ein anderer Typ Hund ist als Bachmann. Es gibt sicherlich noch Baustellen, aber sie ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und wir haben heute abend die richtige Entscheidung getroffen: sie bleibt!

Update 13.09.2014

Tammy ist total anhänglich und verschmust, sucht ständig den Körperkontakt und unsere Nähe, mehr als einen Meter Abstand zu uns ist ihr schon zu viel.... Sie benimmt sich für einen Hund von der Straße im Haus schon sehr gut. Wenn Sie nur auf jedes Sofa, außer auf die erlaubten Sesseln, dürfte, wäre es für sie perfekt . Sie hat in den zwei Wochen, die sie jetzt bei uns ist, etwas mehr Gelassenheit gelernt, verfolgt uns nicht mehr ständig auf Schritt und Tritt, sie entspannt sich immer mehr, ist nicht mehr ganz so unterwürfig. Ich finde, sie hat sehr schnell unseren Tagesrhythmus verstanden, sie passt sich schnell an. Wir hatten sie kurz bei unseren Tierarzt vorgestellt, nach ihren tränenden Augen sehen lassen, die Tränenkanäle sind zu, die Ärztin hat die Augen eingefärbt, aber nichts schlimmeres festgestellt und uns Tropfen mitgegeben. Sonst ist alles ok. Nach dem üben an festgehaltener Schleppleine haben wir die Schleppleine immer mal wieder fallen gelassen, das Zurückkommen durch Zuruf mit und ohne Leckerlis geübt, viel und überschwänglich gelobt. Wir wohnen sehr ländlich, mit weiten Abständen zu Straßen und Orten, so dass wir dies ohne Bedenken machen konnten. Die Felder waren schon geerntet, man konnte sehr weit schauen, so dass sie ohne Bedenken laufen konnte. Sie erweiterte ihren Aktionsradius nicht sehr viel mehr, kam zuverlässig zurück. Sie ist im Alltag angstfrei, hat bisher in keiner Situation schlechte Erfahrungen gezeigt, ist bei fremden Menschen zurückhaltend aber freundlich und lässt sich gerne streicheln, schwimmt gerne, schläft während der Autofahrt sofort ein, ist also echt unkompliziert und sehr angenehm. Sie muss alle Grundkommandos, jedenfalls die wichtigen, wie "sitz", "platz" und "fuss", noch lernen, ihre Leinenführigkeit lässt zu wünschen übrig , da gibt es noch einige Baustellen. Wir denken aber auch vor dem Hintergrund unserer Hundeerfahrung, dass sie kein Anfängerhund ist, weil der Unterschied ihres Verhaltens im Haus und draußen schon groß ist. Man muss ihr ihren Raum geben, ihr vertrauen ohne sie ständig zu reglementieren, sie "arbeiten" lassen. Sie braucht dreimal täglich eine Dreiviertelstunde und mehr an Bewegung. Sie ist quirlig und sie wird vorerst nicht brav bei Fuß gehen und saut sich auch immer komplett ein. Auch ein Leben ohne Haus mit Garten ist für sie sicher nichts.

 

 

 

Update 18.07.2014

Tammy, ca. 2-3 Jahre alt, ca. 35 cm groß, kastriert

Tammy lebte als Streunerhündin an der Uni von Patras. Dort kümmerten sich immer die Studenten um die Tammy. Sie versorgten sie mit Wasser und gaben ihr Futter. Da jetzt Semesterferien sind haben die Studenten Tammy ins Tierheim gebracht, sie brachten es nicht übers Herz die Hündin einfach zurück zu lassen. Tammy ist im Tierheim in einem Zwinger zusammen mit Hündinnen und Rüden. Sie ist eher eine aktive Hündin und sucht daher Menschen die Freude daran haben sie auszulasten. Wenn Sie sich in Tammy verliebt haben, dann nehmen Sie Kontakt mit ihrer Vermittlerin auf.

 


 

 

 

 

 

Gabi Bergel

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