Update 17.05.2015

nachdem die letzten Wochen etwas stressig waren, komme ich heute endlich dazu, ein bißchen von Sophias neuem Leben bei uns zu berichten: Sie ist jetzt seit sieben Wochen bei uns und wir können uns nicht mehr vorstellen, dass wir mal ohne sie gelebt haben! Ihr Körbchen steht in
der Küche und wenn ich morgens um halb sechs dort auftauche, werde ich schwanzwedelnd und aufgeregt fiepend begrüßt und auf eine erfrischende Guten-Morgen-Runde durch
die Felder begleitet. Den Vormittag, wenn wir alle arbeiten oder im Kindergarten sind, verbringt Sophia (vermute ich mal) zusammengerollt und schlafend in ihrem Körbchen oder auf meiner
Couch. Mittags machen wir uns dann wieder auf den Weg in den Wald und die Felder und lassen uns den Wind um die Nase wehen. Sophia hat schon unglaublich viel gelernt und konnte ziemlich schnell Sitz, Platz und Pfoten geben. Besonders stolz bin ich, dass sie nach zwei Wochen Arbeit gelernt hat, einen Dummy zu aportieren und mittlerweile riesigen Spaß
daran hat, dem fliegenden Beutel hinterher zu hetzen, ihn im hohen Gras zu erschnüffeln und zu mir zurück zu bringen. Sophia läuft draußen mit einer langen Schleppleine und seit einigen Tagen traue ich mich, sie über weite Strecken loszulassen, so dass Sophia sie einfach hinter sich herzieht. Sollte sie doch einmal stiften gehen wollen, habe ich so ziemlich gute Chancen,
sie noch zu erwischen, aber wenn nicht gerade ein Hase im Feld losschießt oder sie sich vor etwas fürchtet, bleibt sie im Umkreis weniger Meter von mir und passt gut auf, dass ich mich nicht zu weit entferne. Wenn wir auf unserem Grundstück beschäftigt sind, ist Sophia eigentlich
immer dabei. An die Ponys hat sie sich schnell gewöhnt und seit einigen Tagen gibt es eine selbst konstruierte Laufleinen-Konstruktion, so dass sie zwar an einer langen Leine gesichert ist, damit man nicht ständig auf sie aufpassen muss, sie sich aber ziemlich frei bewegen kann. Auch zu Freunden und der Familie fährt sie immer mit und hat sich schon sehr gut an's Autofahren und Besuche gewöhnt. Ja, sie ist zuerst reserviert und zurückhaltend, aber sie wirkt immer seltener eingeschüchtert und fasst immer schneller Vertrauen zu Fremden. Auch auf
Spaziergängen trägt sie ihr Schwänzchen immer öfter und länger freudig hoch erhoben, nur
Fahrradfahrer und Kinder sind ihr immer noch total unheimlich - wer weiß, was sie damit erlebt hat... Seit einer Woche steht deshalb mein Fahrrad direkt vor der Haustür und hat schon ein bißchen von seinem Schrecken verloren, dadurch, dass sie täglich mehrfach daran vorbei
muss und es bisher nicht ein einziges Mal angegriffen hat. ;o) In den nächsten
Tagen werde wir damit anfangen es zu bewegen, aber wir wollen weder uns noch Sophia stressen - wir haben ja Zeit! Am frühen Abend geht's dann nochmal raus und auf dem Weg in's Bett "lüften" wir Sophia dann ein letztes Mal und dann fallen wir alle zufrieden und erschöpft in die Betten und freuen uns auf einen weiteren tollen Tag mit unserem wunderbaren kleinen Hundetier! Ich könnte noch endlos über sie schreiben, zusammenfassend kann ich aber
sagen, dass wir keine Sekunde bereuen, dass wir sie ausgewählt haben, sondern ganz im Gegenteil, dass wir das Gefühl haben, dass sie großartig zu uns passt und sie uns noch ein
kleines bißchen kompletter macht, als wir es schon waren. Wir danken Dir/ Ihnen
für unser neues Familienmitglied!
 

 

 

Update 28.03.2015

Sophia hat ein schönes Zuhause gefunden und durfte heute umziehen. Wir wünschen ihr viel Glück.

Update 29.01.2015

Sophia ist nun genau eine Woche bei uns. Wie ich finde, ist sie mit der Hündin von der Ankunft am Flughafen nicht mehr zu vergleichen. Welche Überraschung bei der Abholung, Sophia ist viel kleiner als gedacht (ca. 42 cm klein/groß). Sie frißt und frißt..... und nimmt schön zu. Heute wurde sie bei unserer Tierärztin gewogen, 12,95 kg!!! So nun möchte ich über Sophia berichten. Die Kleine ist den Umständen entsprechend schon recht fit. Längere Spaziergänge sind leider noch nicht möglich, sie muss erst Muskeln aufbauen. Sie bekommt gerade Schmerzmittel, könnte auch sein, durch den Beckenbruch hat sie eventuell Schmerzen. Wir werden es mit den Schmerzmitteln testen. Zuhause ist sie sehr lieb und umgänglich, versteht sich gut mit meinen beiden Patras-Hunden (Jester & Fuchur). Da ich mit den beiden länger laufe, bleibt sie so lange alleine. Das funktioniert ohne Probleme. Sie bellt so gut wie gar nicht, quietscht wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Bei den noch kurzen Spaziergängen läuft sie gut an der Leine und zieht auch nicht. Sie war schon nach zwei Tagen stubenrein, zeigt an wenn sie raus muss. Sophia ist weder ängstlich, noch unterwürfig. Bei neuen Situationen (wie heute beim Tierarzt) klemmt sie das Schwänzchen ein. Katzen ignoriert sie, wir hatten inzwischen 3 x Katzenkontakt. Die Maus wird etwas Jagdtrieb entwickeln (ist ja auch Jagdhund mit drin). Nase auf dem Boden, wenn sie eine Spur aufgenommen hat, möchte sie da auch folgen. Sie ist so ein Schatz, möchte am liebsten den ganzen Tag geknuddelt und gestreichelt werden, drückt sich dann ganz an einen. OK, sie ist verfressen... aber sie kann es auch vertragen. Sie muss schon noch ein bisschen zunehmen. Ach ja, das Sofa hat sie jetzt auch erobert.

 

 

 

Update 19.01.2015

Sophia, ca. 4 - 5 Jahre alt, ca. 45 cm groß, kastriert

Sophia wurde in Patras von einem Auto angefahren, das Auto fuhr einfach weiter und lies sie verletzt liegen. Zum Glück wurde eine tierliebe Frau auf sie aufmerksam und hat Sophia in das Tierheim gebracht. Sie wurde von einem Tierarzt untersucht und es stellte sich heraus, dass das Becken gebrochen war, das war der Grund warum sie nur noch sehr schlecht laufen konnte.Daraufhin wurde sie operiert und musste danach leider wieder ins Tierheim zurück, was für die Genesung natürlich kein geeigneter Ort ist :-( Zum Glück merkt man ihr inzwischen nichts mehr an beim Laufen, soweit man das von den kurzen Gängen zum Zwinger und zurück beurteilen kann. Bei ihrem Zustand würde man denken, sie sei an Leishmaniose oder Ähnlichem erkrankt, dies ist zum Glück nicht der Fall: alle Blutergebnisse (Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose und Dirofilarien) waren negativ. Es ist einfach wieder einmal so ein Fall, ein Hund der für das Tierheim einfach viel zu sensibel ist und deshalb dort Zugrunde geht. Wir hatten Sophia nie zuvor gesehen im Tierheim, sie hat sich wohl immer nur in ihre Hütte im Zwinger zurückgezogen, sie hatte Angst vor all dem Lärm. Als sie nun für das Fotoshooting herausgeholt wurde, habe ich sie jetzt zum ersten Mal gesehen und war erschrocken, in welch schlimmen Zustand sie ist :-( Sie war glücklicherweise gar nicht ängstlich als sie aus dem Zwinger raus war, man sieht es auf den Fotos.

 

 

  Renate Düser
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