Update 04.11.2013

hier, wie gewünscht, das neueste von unserer fani. leider hat sich bei einer eingehenden untersuchung (fani konnte nie länger stehen, hat sich immer gleich gelegt oder gesetzt) herausgestellt, dass sie wohl in ihrer zeit als strassenhund von einem auto angefahren und dabei ihre hüfte verletzt worden war. dieser trümmerbruch ist natürlich nicht behandelt worden und deshalb schlecht zusammen gewachsen. wann immer fani ein bisschen tobt oder springt, kann es passieren, dass sie danach auf drei beinen geht. da wir ihr eine operation vorläufig ersparen möchten, bekommt sie alle 6-7 wochen eine schmerztablette, mit der sie relativ beschwerdefrei leben kann. da auch ihr herz nicht in ordnung ist, hoffen wir, eine op vermeiden zu können.

wie sie auf den fotos sehen können, tut das ihrer lebensfreude jedoch keinen abbruch, und sie hat es sich zur aufgabe gemacht, "ihre" 1,3 ha wald und garten täglich zu kontrollieren. auch eineinhalbstündige spaziergänge sind kein problem für sie, und die kinder, die wir auf diesen treffen, liebt sie über alles. unsere anfängliche befürchtung, sie würde ihren jagdtrieb womöglich nie ablegen, hat sich zum glück nicht bestätigt. sie geht jetzt sehr folgsam ohne leine spazieren und ist zu einer treuen und freundlichen begleiterin geworden, die sich mit jedem hund versteht, um tapfere katzen einen weiten bogen macht und bei vogelschwärmen , die über ihr kreisen, am liebsten im mauseloch verschwinden würde. sie ist keine heldin, bewacht aber haus und garten gewissenhaft, und ich bin sicher, dass sie im bedarfsfall über sich hinaus wachsen und uns mit allen ihr zur verfügung stehenden mitteln verteidigen würde.

wir können also sagen (und hier kann ich auch für fani sprechen) dass sich hier mensch und hund gesucht und gefunden haben, und wir hoffen, dass dieser idealbesetzung noch viele gute jahre bevorstehen mögen.

 

 

Update 11.12.2012

liebe Frau Düser,

wollte mich nur mal wieder melden, nachdem ich jetzt fast vier wochen hier
bei meinen neuen leuten bin. wie sie sehen, sehe ich nicht schlecht aus.
habe schon jede menge einst brachliegender muskeln entwickelt. nur bei
meinen leuten wird das wohl nichts mehr. hatten sie doch einen einen
labrador-mix der eher gemütlichen art erwartet, und dann kommt statt dessen
eine (f)astreine bracke ins haus. mein neuer hausarzt hat auch laut gelacht
als er bei mir den labbi entdecken sollte und meinem frauchen viel glück bei
der anti-jagd-erziehung gewünscht:) überhaupt dieses überflüssige SITZ!
PLATZ, HALT, STEH, usw. wäre doch viel schöner, wenn wir nur gemeinsam das
leben geniessen und zusammen essen, schlafen, kuscheln etc. könnten. unseren
vorfahren, den wölfen, hat ja auch keiner so was in den wald nachgerufen.

aber sonst ist das leben hier spitze. das angebot an futter,
streicheleinheiten, spaziergängen im bauchhohen schnee tun mir so was von
gut! ich hoffe, man sieht das auf dem foto, dem einzigen, das ich
energiebündel gestattet habe, alles andere war für mich überflüssig und
daher nicht auszusitzen:)

nun wünsche ich allen, die an meinem hiersein mitgewirkt haben

           Frohe Weihnachten und ein Ganz Super Tolles Neues Jahr !!!

und ich wünsche mir, dass noch viele meiner greichischen mitbrüder und
schwestern im neuen jahr ein gutes, geduldiges und liebevolles neues zuhause
finden mögen.

alles liebe und gute

eure  FANI

 

 

 

Update 20.11.2012

Liebe Frau Düser,

dachte, ich sollte mich vielleicht mal melden und ihnen sagen, wie es mir seit meiner Ankunft in München ergangen ist. Das eingesperrt sein in dieser Box für mehr als neun Stunden war fürchterlich. Haben sie uns doch auf dem Flughafen noch ca. eine Stunde beim Zoll warten lassen. Wo wir doch alle (wir kamen zu viert) nichts mehr ersehnten als auf einem Stückchen Wiese den Dingen ihren Lauf zu lassen und die steifen Glieder wieder in Form zu bringen. Dann war es endlich so weit. Wir haben alle gezittert und die Schwänze zwischen die Beine geklemmt, denn erstens war's ganz schön kalt und dann hingen die vielen Gesichter vor den Boxen und wollten uns mit Hilfe von
Leckerchen zum aussteigen bewegen. Hätte ich da bloß mal nein gesagt. Nach dem geschaukel im Flieger und der ganzen Aufregung mussten die Dinger im Magen ja für ärger sorgen! Und so hab ich halt auf der Heimfahrt gleich mal meine neue Box eingeweiht. War aber nicht so schlimm, da meine neuen Leute so hin und weg waren von mir, dass sie es einfach mal ignoriert haben. Im neuen zuhause angekommen, habe ich mich als "fast" gut erzogener Hund erstmal im Eingang hingesetzt und dort gewartet, bis man mich geholt und am Halsband durchs Haus geführt hat. Am Anfang fühlt man sich halt doch noch mehr wie ein Gast. Dieses Gefühl ist aber sehr schnell einer gewissen Neugier (ich bitte hier um besondere Beachtung der zweiten worthälfte) gewichen, und als der nunmehr wieder funktionierende Magen gefüllt und ein netter Spaziergang (mei, ham die hier Gerüche. So ganz nah am Wald mit Rehen und Hasen, Eichhörnchen und Riesenvögeln) vorüber waren, hab' ich nicht mehr
an mich halten können und mich den neuen Leuten einfach vor Müdigkeit und ersten entspannungsanzeichen quer über die Füße geschmissen. Da mussten die nun erst einmal sitzen bleiben und leise ihr entzücken kundtun, um mir den wohlverdienten ersten Schlaf nicht zu vermiesen. Hab ja gedacht, das mit der
Rücksichtnahme geht jetzt immer so weiter, aber als ich mich dann später zur Nachtruhe aufs Bett meines neuen Frauchens gekringelt hatte, kam das böse erwachen. Durfte, die erste Nacht nach rudelentnahme, neben dem Bett schlafen. War schon ganz o.k. aber als ich am nächsten Abend einen neuen Versuch als Bettgenosse unternahm, war's mit der Liebe vorbei. Musste in
mein -zugegebener maßen- sehr kuscheliges Hundebett wechseln. Ist mittlerweile mein Lieblingsplatz geworden, auf dem ich endlich mal in aller Ruhe und ohne von anderen geweckt oder vertrieben zu werden mein Schlafbedürfnis befriedigen kann. Ist ja jetzt auch nicht das schlechteste:)
summa summarum kann ich sagen: mir geht's sau gut, und wenn sich nicht gross was ändert, steht einem verbleib bei diesen Leuten nichts im Wege. Fühl mich nach drei Tagen hier so wie andere nach drei Wochen auf einem neuen Platz und übrigens PLATZ kann ich auch schon!! Sie sehen, liebe Frau Düser, das warten hat sich für mich wie für meine Zweibeiner gelohnt und wenn das mal keine Bestätigung für sie und alle Patras Leute ist, dann weiss ich nicht, was es sonst sein könnte.

es grüsst ganz herzlich

die angekommene FANI. (übrigens heisse ich ja eigentlich Theofania. Bedeutet so viel wie: die, die Gott gesehen hat. Will ja nicht gleich so übertreiben, aber ein Stück vom Paradies könnte es hier schon sein)

Update 15.11.2012

Sonya hat es geschafft, sie durfte heute nach Deutschland reisen und hat eine tolle Familie gefunden. Wir wünschen ihr viel Glück 

Update 27.09.2012

Wir haben neuen Bilder von Sonya bekommen. Sie ist eine liebe, etwas schüchterne Hündin. Sonya beobachtet lieber erstmal alles aus der Ferne hat sie aber vertrauen gefasst, ist Sonya anhänglich und verschmust. Sie wurde bereits auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet. Wer möchte ihr ein schönes Zuhause schenken dann melden sie sich bei ihrer Kontaktperson.

 

 

Update 17.03.2012, neue Bilder

 

https://www.youtube.com/watch?v=RhIgFP92GTs

https://www.youtube.com/watch?v=a-K2d9D9z0E

 

 

 

Sonya ist ein Labrador mix, 3-4 Jahre alt, circa 55 cm. Sie wird kastriert und ist gesund. Sie ist freundlich, spielerisch und glücklich. Sie mag alle Leute und ist mit jedem gut. LK

Wäre Sonya nichts für Sie?

 

 

 

 

Dann melden Sie sich bitte bei: 

 

 

Renate Düser

www. patras-hunde.de

Tel. 04624-451510

E-mail: renate.dueser@t-online.de

 

 

Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de