Update 28.10.2014

Wir haben die traurige Nachricht bekommen, dass Maja ganz plötzlich verstorben ist. Wir sind alle sehr geschockt und trauern mit der Familie. Die Familie von Maja hat noch diese rührenden Zeilen geschrieben

 

Geliebte kleine Federmaus,

ich kann mich so gut daran erinnern, wie wir Dich letztes Jahr vom Flughafen abgeholt haben, ein kleines, stinkendes, süßes Hundekind, das schon am Flughafen alle Herzen im Sturm erobert hat. Unser erstes kleines Hundemädchen - Du bist bei uns eingezogen und hast unser Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Du hast uns gezeigt, wie man bedingungslos das Leben liebt. Wie man in jeder Position einschläft, wenn man sich nur nah genug an jemanden ran-kuscheln kann. Wie man mit wahrhaftiger Liebe Tier- und Menschenherzen im Sturm erobert. Du bist an jedem hochgesprungen, der Dir über den Weg gelaufen ist, es war Dir völlig egal, wie wir das finden. Du wolltest eben sagen „Hallo, ich bin die Maja und ich hab Dich lieb!“ und bist bei jedem davon ausgegangen, dass er ebenso herzensgut sein muss, wie Du es bist. Du hast wirklich jeden vom ersten Augenblick an in Dein Herz geschlossen und wenn Du nur konntest in Grund und Boden geschleckt. Du hast Windhunde vom Spaziergang mit nach Hause gebracht. Sogar Kälbchen hast Du zum Spielen aufgefordert. Du hast die Natur so geliebt. Jede Bewegung hast Du mit Deinen wachen Augen wahrgenommen und untersucht. Du hast es geliebt hinter wilden Tieren her zu rennen und große Kreise zu ziehen. Du hast vor Freude gequiekt, jedes Mal, wenn Du etwas Neues entdecken durftest, dass nach Abenteuer gerochen hat. Du warst so blitzgescheit. Du hast in kürzester Zeit so viele Tricks mit dem Klicker gelernt und immer so eine riesige Freude dabei gehabt, Du konntest nicht genug davon kriegen und warst immer enttäuscht, wenn die Trainingsrunde zu Ende war. Du hast alles anders gemacht als die anderen Hunde. Du hattest so einen großen Charakter. Du warst so eigenständig, so besonders. Wenn alle ins Bett gegangen sind, man konnte Dich auffordern soviel man wollte, Du bist noch 10 Minuten länger auf dem Sofa geblieben nur um uns dann im Halbschlaf zu überfallen, uns über den Haufen zu schlecken und Dich dann zu uns zu kuscheln. Aus purer Lebensfreude hast Du die Nachbarschaft zusammengebellt und Dich mit den Hunden aus der Umgebung unterhalten, so oft, wenn Du in den Garten gerannt bist, die Uhrzeit spielte dabei für Dich keine Rolle. Du hast den Essenstanz erfunden und dabei vor Freude auf Deine Mahlzeit Löcher in die Luft gebissen. Du hast uns beigebracht, dass Konventionen und Normen keine Rolle spielen, dass es so viel wichtiger ist, bei sich zu bleiben und das Leben so zu lieben, wie es kommt.
 

Und so schnell und stürmisch, wie Du in unser Leben gekommen bist und es umgekrempelt hast, bist Du jetzt einfach wieder gegangen. Von jetzt auf gleich. Keiner hat es geahnt. Wir waren uns so sicher, dass Du uns noch sehr lange begleiten wirst. Wir liegen auf dem Sofa und kuscheln mit Dir und im nächsten Moment ist alles anders. Du warst Dein ganzes kurzes Leben für Überraschungen gut. Für uns fühlt es sich an, als würde uns das Herz aus der Brust gerissen. Es wird wohl noch ein ganze Weile dauern bis das wirklich bei uns angekommen ist. Wir vier vermissen Dich so sehr, Du süße kleine Federmaus.

Seit zwei Tagen bist Du jetzt weg, es fühlt sich alles so schrecklich an. Wir müssen irgendwie weitermachen. Von Atemzug zu Atemzug. Heute Nachmittag bin ich mit den beiden Jungs einen unserer Lieblingsspazierwege gegangen. Ich habe bisher nicht an die Geschichte mit der Regenbogenbrücke geglaubt, einfach weil sie nicht in mein Konzept passt. Du hast mich wieder mal eines besseren belehrt. Den ganzen Spaziergang über war der Regenbogen zu sehen. Vielen Dank kleine Maus. Ich freu' mich auf Dich!

 

 

Update 24.07.2013

ich bin jetzt seit 4 Monaten in meinem neuen Zuhause in Deutschland. Können Sie sich das vorstellen, meine Menschen haben extra für mich einen Garten vor Ihrem Haus anlegen lassen. Jedenfalls glaube ich dass das mein Garten ist - denn hier kann ich nach Lust und Laune rumrennnen und spielen und Gras mampfen und meinen etwas schwerfälligen Kumpel, den Sepp, durch die Gegend jagen. Der Sepp ist schon ein etwas älterer Herr mit seinen sechs Jahren. Und, obwohl ich inzwischen fast so gross bin wie er, wiegt er trotzdem das Doppelte - und ist viel stärker als ich. Aber er ist ein richtiger Gentleman. Wenn wir uns durch die Gegend jagen und er mich mal ein bisschen härter anpackt brauch ich nur einmal kurz zu quiecken und dann lässt er mich sofort in Ruhe. Und wenn wir uns spielerisch um Spielzeug streiten macht er zwar immer einen Riesenrabbatz, am Ende habe es dann aber doch immer ich - wie man auf den Bildern sehen kann.
 
Wenn ich nicht gerade im Garten bin, liege ich zu Hause oder bei meinem Mensch im Büro auf dem Sofa rum. Und dann gehen wir natürlich auch noch regelmäßig die Umgebung erkunden und schauen, was die anderen Hunde so treiben. Ich mag eigentlich alle Hunde und Menschen die wir so treffen auf Anhieb. Wenn wir draussen sind darf ich aber immer nur dann von der Schleppleine, wenn wir weit von Straßen weg sind und dann auch nur kurz um mit den anderen Hunden zu spielen. Denn mein Futterspender sagt, ich hätte einen ordentlichen Jagdtrieb. Pfff. Bloss weil ich mich sehr für alles interessiere was so wegrennt und wegfliegt. Da muss ich dann einfach hinterherrennen … ich komme doch dann auch gleich wieder zurück. Naja, aber mein Futterspender spricht mich jetzt immer an, wenn ich irgendwas fixiere und wenn ich darauf reagiere bekomme ich immer viel Lob und ganz leckere Sachen zu essen. Und wenn die Situation ganz heikel war und ich trotzdem reagiere bekomme ich noch viel mehr zu essen und ganz arg viel Lob. Ich muss zugeben, so langsam finde ich es viel interessanter auf meinen Futterspender zu achten, wenn irgendwelche komischen Tiere vor uns wegrennen oder wegfliegen. Er meint es kann nun nicht mehr lange dauern, bis ich auch ohne Schleppleine draussen spazieren gehen kann. Darauf freue ich mich schon.
 
Und ich liebe Wasser. Am Anfang fand ich es immer komisch, wenn mein Kollege Sepp beim Spaziergang in jeden Bach gehüpft ist und wild im Wasser getobt hat. Und andere Menschen mit Hunden aus Spanien und Griechenland haben erzählt, dass ihre Hunde auch gar nicht gern ins Wasser gehen. Das sei eben so bei den Südländern. Dann waren wir ein paar mal am Baggersee und mein Mensch hat mich einfach mit ins Wasser genommen. Und jetzt muss ich auch immer gleich rein, wenn ich frisches Wasser sehe. Das ist aber auch schön, wenn es so heiss ist wie jetzt gerade. In einer Woche fahren wir in den Urlaub nach Frankreich - meine Menschen haben dort ein Ferienhaus gemietet. Mit einem eingezäunten Garten und einem Swimming-Pool. Und sie wollen mit uns ans Meer fahren. Mein Kollege Sepp hat das Meer noch nie gesehen. So wild wie der auf Wasser ist, wird er dort wahrscheinlich komplett durchdrehen. Ich kenne das ja schon aus Patras.
 
Vorgestern kam auch ein Bericht über Patras im Fernsehen, da musste ich an meine Geschwister denken... ich hoffe Sie konnten von denen auch noch welche an nette Menschen vermitteln. Wir sind nämlich ganz arg tolle Hunde aus meiner Familie!

 

Update 28.03.2013

 

Update 16.03.2013

Selma durfte heute nach Deutschland fliegen und sie hat ein schönes Zuhause gefunden. Wir wünschen ihr viel Glück.

 

 

Update 16.02.2013

Selma, ca. 4 Monate, Mädchen

Selma und ihre Geschwister wurden zusammen mit ihrer Mutter Siva in Patras auf einem Grundstück gefunden. Unsere Tierschützer konnten die Welpen retten und erst mal auf einer Pension unterbringen. Allerdings können die Hunde dort nur für eine begrenzte Zeit bleiben. Wir hoffen sehr rechtzeitig eine Zuhause für Selma zu finden. Wenn Sie sich in die kleine verliebt haben, dann nehmen Sie Kontakt mit ihrer Vermittlerin auf.

 

 

 

Gabi Bergel

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Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de