Update 24.11.2013

also, zuallerst möchte ich Ihnen auf jeden Fall davon berichten, wie sich Scooby entwickelt hat. Er ist ein so toller Hund mit so viel Teufelchen in sich, dass es nur eine Freude ist, ihm beim Spielen zuzusehen. Insbesondere Jopek kommt immer wieder ins Visier und wird getrietzt, bis die beiden richtig toben. Man kann bei Scooby schon immer sehen, wenn eine bestimmte Falte über dem Auge erscheint, weiß man, daß er etwas ausheckt und gleich zum Angriff ansetzt. Es ist so toll, das er so ein bedeutender Teil unserer kleinen Familie ist und es wäre eine so große Sünde gewesen, ihm nicht das Leben zu retten. Er gibt es einem hundertfach zurück. Vielen Dank für diesen tollen Hund...

 

Update 30.09.2012

Scooby hält uns hier auch ganz schön in Trab.
Am Anfang war kaum ein gehen mit Scooby möglich. Er hatte auch vor allem möglichen Angst und selbst eine Fliege stellte eine Bedrohung da, wo man sich am besten erst einmal "tot" stellt.
Nur die Augen wanderten hinter der Fliege hinterher. Alles andere an seinem Körper blieb wie erstarrt. Wenn man nicht die Hintergründe gekannt hätte, hätte man lachen können über die eigentlich niedliche Situation. Diese riesigen Augen, die der Fliege hinterherschauen.
Aber auch bei uns ist es so, dass Jopek Scooby hilft, sich zurecht zu finden, ohne es eigentlich zu ahnen. Das Bett für ihn unter dem Tisch im Wohnzimmer konnten wir unterdessen abbauen. Er schläft jetzt in seinem Bett neben unserem Bett. Scooby wird von Tag zu Tag mutiger und selbstbewußter. Jopek, der selbst auf dem Bett schläft hat nichts dagegen. Gestern morgen war es so toll, da hat Jopek Scooby zum spielen aufgefordert. Das war so niedlich, dass ich mich
ertappt habe, die ganze Zeit grinsend zuzuschauen. Leider hatte Scooby noch ein bisschen Angst. Jopek ist beim spielen immer recht laut, auch gern mit bellen und knurren. Aber eigentlich hätte Scooby sehen müssen, dass es ein auffordern zum Spielen war. Jopek versuchte das eine ganze Weile. Dann gab er dann aber doch auf. Aber unterdessen können wir auch ganz gut zu dritt oder noch besser zu viert (wenn mein Mann dann auch dabei ist denn nur dann ist die Familie komplett, das sieht man den Hunden richtig an) draußen unseren Spaziergang machen und außer vor Autos hat er kaum noch Angst. Außer, fällt mir gerade ein, Menschen. Wenn die so groß daherkommen, bleibt Scooby prompt stehen und guckt sich erst mal an, was da jetzt los ist. Ich bleibe dann auch immer stehen und gebe ihm die Zeit, die er braucht. Und tatsächlich. Unterdessen bleibt er stehen und wenn die Menschen an uns vorbei sind, dann geht auch er weiter. Außer wenn die Menschen auf ihn zukommen, dann
bekommt er meißt Angst und versucht per Rückwärtsgang weg zu kommen. Auf dem Spaziergang läuft er zu gern an Jopek vorbei und kneift ihm möglichst noch beim vorbeilaufen ins Ohr oder macht einen knuff zu Jopek. Sie schnuppern ganz oft an der gleichen Stelle und spielen auf der Wiese. Scooby gibt richtig gas und will
laufen und spielen. Wir nehmen unterdessen auch eine Schleppleine mit und machen Scooby an ihr fest, wenn wir auf Wiesen kommen. Damit die beiden wirklich spielen können. Aber noch besser kann man den F
ortschritt sehen, wenn noch andere Hunde dazukommen. Da zeigt Jopek ihm richtig, komm, mit denen kannst du auch spielen und läßt sich dann selbst jagen. Am Anfang war Scooby sehr ängstlich. Unterdessen schaut er zwar immer noch, aber er kann sich doch auch kaum beherrschen und tippelt immer auf der Stelle. Noch ein paar Tage, dann hat sich das auch gegeben. Wir sind so glücklich mit unseren beiden Knuffies.
Ach, was ich unbedingt noch erzählen muß: Jopek beschützt Scooby seitdem wir mit beiden richtige Spaziergänge machen. Sobald ein Hund kommt und Scooby Angst bekommt, da möchte Jopek Scooby beschützen. Das ist so süß. Wir freuen uns so sehr darüber.
Ich könnte den kleinen auffressen weil er so lieb ist. Wenn die beiden durch die Wohnung laufen und Scooby sich doch mit einem mal unsicher fühlt, da kommt er zu mir als wenn er sagen will:"Mami, helf mir." Wenn ich auf dem Sofa sitze, dann setzt er sich neben mich und beobachtet lieber von da oben-mit sehr aufmerksamen abstehenden Ohren, genau was da passiert. Tja, zugenommen hat er auch. Nicht ganz so viel. Als er zu uns kam vor etwas mehr als 2 Wochen, hatte er etwas über 7 KG. Jetzt hat er 8,5 Kg. Da er sich an den ersten Tagen sehr die Ohren gekratzt hat, sind wir zum Tierarzt gegangen. Der stellte fest, das Scooby Milben im Ohr hat. Der Befall war wohl ziemlich schlimm. Er hat uns ein Mittel mitgegeben und nun sind seine
Ohren fast wieder in Ordnung. Ansonsten ist mit Scooby alles wunderbar. Auf raten des Tierarztes geben wir ihm Trockenfutter für Junghunde. Am Anfang hatten wir ihm auch-genau wie Jopek-Naßfutter gegeben. Der Tierarzt hatte uns geraten, Trockenfutter für Junghunde zu kaufen. Das haben wir auch getan. Ich habe auch das Gefühl, dass er etwas höher geworden ist. Ich wollte ihn schon messen, aber dieser süße Zappelphilip ist sehr schwierig auszumessen.
Und diesen Zappelphilip müssen Sie mal erleben, wenn wir mit dem Halsband zum rausgehen um die Ecke kommen. Dann freut er sich richtig...
Ach, es ist so wunderschön mit diesen beiden. Es ist so schön anzuschauen, dass Jopek Scooby richtig unter seine Fittiche genommen hat. So, nun werde ich gerade wieder zum spielen aufgefordert. Dem werde ich mal nachkommen.

Ganz viele Grüße

 

 

Update 09.09.2012

Liebe Frau Bergel,

es ist ganz schön aufregend, Scooby hier zu haben.
Gestern Abend tat sich natürlich nicht mehr wirklich viel. Wir haben Jopek und
Scooby draussen zusammengeführt. Jopek war etwas eifersüchtig, aber es ging. Aber Scooby war völlig eingeschüchtert. Dann sind wir in die Wohnung gegangen. Das heißt, wir wollten. Als Scooby merkte, dass Jopek auch in die Wohnung ging hat er sich verucht, auf der Fußmatte unserer Nachbarn ganz klein zu machen. Wir haben ihn dann in unsere Wohnung getragen und ihn gleich in sein für ihn vorgesehenes Bett gebracht. Dort ist er geschützt und kann sich erst mal mit den Gegebenheiten bei uns vertraut machen, ohne wirklich Angst haben zu müssen, ihm passiert etwas. Jopek allerdings empfand ihn als Eindringling und schaute ihn sehr dominant an. Scooby dagegen hat immer weggeschaut und versucht, keinen
Blickkontakt zu Jopek zu haben. Am Anfang auch nicht zu uns. Das  hat sich aber unterdessen gegeben. Und dann jetzt die Überraschung. Eine Überraschung, die uns sehr gefreut hat. Wir haben Scooby
eben zum 2. Mal heute was zu fressen gegeben und Jopek (der sehr dominant auftrat die ganze Zeit) in den anderen Raum gebracht. Sehr zaghaft hat Scooby gegegessen. Als ich dann noch mit der gewaschenen Wäsche aus dem Keller kam "lief" er schnell wieder zurück in sein Bett. Aber er wedelte sogar ziemlich ausgiebig mit dem Schwanz und kam dann wieder raus zum weiterfuttern. Als er dann fertig war, haben wir Jopek wieder rausgelassen und der lief in der Wohnung rum, als wenn er sagen wollte"Verarscht mich nicht, ich weiß doch das es eben was zu fressen gab" :-)) Dann kam er dem Bett von Scooby immer näher und schnupperte schwänzelnd an Scooby. Auf einmal höre ich ein knurren. Wir dachten zuerst es ist Jopek und haben ihn ein bischen ausgeschimpft. Bis ich merkte, es war Scooby. Jopek war nun völlig irretiert. "Huch, der kann ja knurren. Den kann ich ja gar nicht unterbuttern..." und seitdem macht er einen Bogen um Scooby und lässt ihn gewähren. Er weicht sogar seinem Blick aus. Immoment sind auf tolle Weise die Fronten geklärt. Jopek weiß, dass er schon die älteren Rechte hat (wir behandeln ihn auch natürlich genauso lieb wie vorher) aber das es auch bei Scooby Grenzen gibt. Und Scooby weiss, dass er sagen kann, was er nicht möchte und es für ihn positive Konsequenzen hat.
Wir werden weiter berichten. Anbei zwei Fotos. Leider konnten wir noch keine
Fotos machen, außerhalb seines Bettes. Aber die kommen bestimmt noch.
Viele Grüsse
 

 

 

Update 17.08.2012 

Unsere Tierschützerin Maria war heute im Tierheim und hat neue Fotos von Scoby gemacht. Der arme Kerl leidet sehr im Tierheim und er ist bereits total abgemagert. Wir hoffen schnell eine Familie für ihn zu finden die ihm zeigt wie schön ein Hundeleben sein kann und ihm dabei hilft Vertrauen aufzubauen.

 

 

Update 01.07.2012

Scoby, ca. 4,5 Monate, Rüde

Scoby und Tatoo sind Brüder und leben zur Zeit im Tierheim von Patras. Das ist gar kein schöner Platz für so junge Hunde. Sie sind ängstlich in fremden Situationen und wir wünschen uns eine Familie für die kleinen die ihnen mit Liebe und Geduld zeigt wie schön ein Hundeleben sein kann. 

 

 

 

Renate Düser

Tel.:   
04624 - 45 15 10
Mail: 
renate.dueser@t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de