Update 02.03.2014

Liebes Team von Patras-Hunde,

ich glaube, jetzt wird es endlich mal Zeit, dass wir uns bei Ihnen melden.

Im November durften wir ja am Münchener Flughafen unseren Pipo abholen. Total aufgeregt und mit vielen Tränen in den Augen haben wir zum ersten Mal unseren Familienzuwachs „live“ sehen können, vorher hatten wir ja immer nur die Bilder von der Homepage. Wir waren sofort verliebt und das war erst der Anfang! Er war so schüchtern und ängstlich, jeder Schritt war für ihn eine große Herausforderung. Futter gab es in den ersten Wochen nur aus der Hand, sonst wäre er beim schlingen irgendwann erstickt. Er konnte es irgendwie gar nicht glauben, dass es wie aus Zauberhand immer wieder neues Futter gab. Manchmal waren wir echt am überlegen, ob wir nicht doch aus Versehen ein Klammeräffchen abgeholt hatten. Er verfolgt uns auf Schritt und Tritt und nutzte jede Gelegenheit, sich an unsere Schienbeine zu klammern. Er war vom ersten Tag an ein unproblematischer Begleiter, Hauptsache war nur, dass er bei uns sein konnte. Natürlich hielt unser Vorsatz, dass Pipo nachts im Wohnzimmer schläft, auch nur einige Minuten. Ein Blick von ihm und unser Vorsatz war vergessen. Wie kann man denn so ein Geschöpf nachts alleine schlafen lassen. Ist ja auch irgendwie gemütlicher, wenn wir alle drei im Schlafzimmer sind.

Von Woche zu Woche „taut“ er auf. Eine kleine Sonne erwacht zum Leben. Er war sofort stubenrein, an der Leine gehen ist auch überhaupt kein Problem. Andere Hunde sind das Größte für ihn. In der Hundeschule ist er zwischenzeitlich der Star. Pipo sorgt immer für genügend Stimmung und die großen Hunde sind ständig in Bewegung. Ihn einzuholen ist halt eine Kunst. Er liebt Vögel über alles. Deshalb muss er noch an der 10 Meter Leine gehen. Die Dinger können fliegen (und er leider nicht). Dann vergisst er schon mal seine gute Kinderstube und läuft so schnell die kleinen Beine ihn tragen können. Im Restaurant sitzt er brav neben unserem Stuhl, die Fußgängerzone und die Geschäfte sind zwar langweilig, aber dabei sein ist alles. Kuscheltiere liebt er abgöttisch, die kann man aber auch super schütteln und durch die Gegend schießen. Naja, wir hatten auch schon mal einen angenagten Kugelschreiber, ausgeräumte Wäschekörbe oder angebissene Haarbürsten,  aber so hat er uns super zum aufräumen erzogen. Er begleitet mich auch regelmäßig ins Büro. Die Putzfrau kreischt schon vor Freude, wenn wir nur um die Ecke biegen. Ansonsten liegt er völlig entspannt neben dem Schreibtisch. Manchmal hat man das Gefühl, er hätte in seinem Leben noch nie etwas anderen gemacht. Ich könnte stundenlang weiter über ihn schreiben. Ich kann nur abschließend sagen, PIPO ist das Allerbeste was uns je passiert ist. Wir lieben diesen kleinen Kerl so abgöttisch, ein Leben ohne ihn ist einfach unvorstellbar. Wir möchten uns noch einmal für Ihre tolle Arbeit bedanken. Ohne Sie hätten wir nie erfahren dürfen, wie schön es ist, so einem liebenswerten Geschöpf Liebe und Geborgenheit zu geben.

 

 

Update 09.11.2013

Pipo hat ein schönes Zuhause gefunden und durfte heute nach Deutschland reisen. Wir wünschen ihm viel Glück.

Update 07.10.2013

Pipo, 1,5 - 2 Jahre alt, ca. 30 cm groß

Pipo lebte auf der Insel Ithaka als Streunerhund und wurde ständig von den Menschen vor Ort gejagd. Pipo suchte Schutz und setzte sich ständig vor einen Garten von einem Tierlieben Mann der selbst einen Hund besitzt. Eine Tierschützerin die auch auf der Insel lebt, bittete den Mann Pipo bei sich aufzunehmen bis sie eine Familie für den kleinen gefunden hat. Pipo ist fremden Menschen gegenüber schüchtern, da er in seinem Leben keine guten Erfahrungen mit ihnen gemacht hat. Dem Mann Mann vertraut Pipo, er läuft bei ihm an der Leine und spielt gerne mit dem bereits vorhandenen Rüden im Garten. Wenn Sie dem kleinen Pipo ein schönes Zuhause schenken möchten, dann nehmen Sie Kontakt mit seiner Vermittlerin auf.

 

 

 

Renate Düser
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