Update 21.08.2014

Wir haben die ersten Fotos von Piet aus seinem neuen Zuhause bekommen :-)

 

 

Update 26.07.2014

Piet hat ein schönes Zuhause gefunden und durfte heute nach Deutschland reisen. Wir wünschen ihm viel Glück.

Update 25.06.2014

Piet, ca. 2 - 3 Jahre alt, ca. 35 kg schwer

Piet ist ein gutmütiger Rottweilermischling, er ist sehr verschmust und sehr verfressen. Piet hat bis jetzt auf der Straße gelebt und hatte seine feste Anlaufstelle bei einer Firma die jetzt leider umgezogen ist. Die Mitarbeiter wollten Piet nicht zurück lassen und haben ihn mitgenommen, allerdings ist die Situation nicht ideal da Piet dort nicht freilaufen kann.
Katzen ignoriert Piet vollkommen. Er ist sehr ruhig und ein eher gemütlicher Typ, der allerdings vor stürmischen Begrüßungen nicht zurück schreckt. Essen liebt Piet über alles (außer  natürlich die trockenen Kroketten vom Lidl, bahh!!!), und er zeigt ein wenige Futterneid, was allerdings in gleichen Masse abgenommen hat wie Piet zugenommen hat.
Piet war schon für einige Zeit bei uns Zuhause im Gehege, weil er eine Verletzung am Ohr hatte und deshalb Medikamente nehmen und einen Kragen tragen musste. Er hat sich dort vorbildlich benommen, nicht gebellt und sich nicht auf das Angepöbel unseres Kapitanos eingelassen. Wenn man mit ihm durch den Garten läuft braucht man eigentlich keine Leine, er bleibt immer dicht bei einem. Aber lesen Sie einfach direkt seine Lebensgeschichte:
 
Hallo zusammen,
 
ich bin Piet, zumindest rufen mich seit einiger Zeit alle so also wird es wohl mein neuer Name sein. Wie ich früher gerufen wurde weiß ich nicht mehr und ich will mich auch gar nicht an diese Zeit erinnern, denn ich war immer angekettet und das Essen war sooo schlecht.
Also hab ich mich eines Tages losgerissen und hab mich auf die Suche gemacht, ob es nicht irgendwo etwas mehr zu erleben und natürlich zu Essen geben mag,  denn eins ist klar, ich esse für mein Leben gern.
Leider war das mit dem Essen finden gar nicht so leicht und die meisten Menschen, die ich traf hatten eher Angst vor mir, denn unter meinen Artgenossen bin ich wohl eher einer der Größeren.
Eines Tages, ich hatte schon lange nichts richtiges mehr gegessen und  war auch schon ziemlich abgemagert, traf ich eine süße Hündin die aussah wie ein echter Wolf.  Ich war ganz schön verliebt aber sie war eine echte Zicke und wollte mich nicht bei sich haben, aber so leicht lasse ich mich natürlich nicht abschütteln. Also bin ich mit etwas Abstand hinter ihr her getrabt und nach einiger Zeit kamen wir zu einer großen Halle, ich traute meinen Augen kaum, die Menschen aus der Halle gaben der Hündin Essen, hier musste ich richtig sein. Ich näherte mich vorsichtig der Halle, aber die Menschen schienen Respekt vor mir zu haben. Okay, mit der Kette um den Hals und bei meiner Größe konnte ich das auch irgendwo verstehen. Also musste ich die Menschen dort von mir überzeugen und da ich ein wirklicher lieber Hund bin, gelang mir das auch nach einiger Zeit.
Jeden Tag kam ich von da an zur Halle um meine Essensportion abzuholen, irgendwann hab ich mir dann gedacht einfach da zu bleiben, dann bräuchte ich nicht mehr so viel in der Gegend rumlaufen, denn am liebsten döse ich so vor mich hin. Jeden Morgen wenn die Bewohner der Halle wieder wie aus dem nichts auftauchen, bin ich dann schon da und warte auf sie. Besonders freuen Sie sich anscheinend mich zu sehen, wenn es regnet und ich sie mit meinen dreckigen Pfoten und meinem nassen Fell  „umarme“, naja zumindest holen sie dann immer schnell mein Futter. Nachmittags kommen einige der Hallenbewohner von irgendwo außerhalb wieder, meistens riechen sie dann nach Öl und Arbeit, dass macht mir aber nichts ich lecke sie dann einfach von oben bis unten sauber.
Die letzten Tage war allerdings viel Stress in der Halle, alle haben die Sache zusammen gepackt auf große Wagen verladen und weggebracht. Ich hatte große Angst alleine zurück bleiben zu müssen, denn jeden Tag wurde die Halle leerer und immer weniger Hallenbewohner kamen zurück.  Als schon alles leer wahr und morgens niemand mehr kam war ich verzweifelt, aber ich wusste auch nicht wohin, und Gott sei Dank, gegen Mittag kam ein Auto nur um mich abzuholen. Man war ich glücklich und Auto fahren ist eine feine Sache, man braucht nicht laufen und wenn man sich auf den Beifahrersitz setzt kann man die ganze Welt an sich vorbeiziehen sehen ohne sich anzustrengen. Das Auto brachte mich zu einer neuen Halle, aber hier kann ich leider nicht mehr frei laufen, so dass ich im Moment wieder an einer Kette hänge, und das will ich nicht! Auch wenn alle Leute hier nett zu mir sind und ich immer vieeel zu essen bekomme, habe ich mir damals geschworen nie wieder an einer Kette zu hängen. Bitte helft mir schnell ein neues zu Hause zu finden, denn dass ich nur für kurze Zeit an der Kette hängen muss haben mir die Hallenbewohner fest versprochen!!!

 

 

 

 

 

Claudia Sopjani

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