Update 17.02.2013

Pepe hat sich in seiner Pflegefamilie toll entwickelt und sie haben sich so sehr in den kleinen Mann verliebt, dass sie ihn behalten möchten. Wir wünschen ihm viel Glück.

Update 26.10.2012

Im Juli sahen wir Peter jetzt Pepe auf der Homepage. Ein ganz kleiner verletzlicher Kerl mit einem gebrochenen Hinterbeinchen. Er hat uns sofort berührt und wir beschlossen ihn auf Pflegestelle zu nehmen, damit das operierte Bein besser heilen kann und um ihm einen besseren Start in ein neues Leben zu ermöglichen. Dann war es Mitte Juli so weit: Pepe reiste nach Deutschland und er war ein so trauriger, abgemagerter kleiner Kerl, der kein bisschen Vertrauen zu uns Menschen hatte. Das Haus wollte er nicht betreten. Er verkroch sich sofort unter irgendwelchen Büschen im Vorgarten. Das hatte er offensichtlich gelernt, wenn sich ihm Menschen näherten. Die Wunde an seinem operierten Bein verschlimmerte sich und begann zu eitern. Bei Untersuchungen des Wundsekretes wurde festgestellt, dass Pepe sich bei den Operationen in Griechenland mit multiresistenten Bakterien angesteckt hat. Gegen diese Bakterien wirkt kein Antibiotikum und sie sind, wenn sie einmal da sind, auch nicht mehr zu entfernen. Leider sind diese Bakterien auch noch ansteckend. Dies hat bei uns für sehr viel Aufregung und Angst gesorgt. Leider musste Pepe das Bein dann amputiert werden. Der Knochen begann bereits sich zu zersetzen und es gab leider keine andere Wahl. Da dieser kleine Mann offensichtlich alles Pech der Welt anzieht, hat sich die Wunde nach der OP auch noch stark entzündet und er musste fast 2 Wochen lang täglich zum Tierarzt um die Wunde spülen zu lassen. Er hat dies alles unglaublich geduldig und brav über sich ergehen lassen. Irgendwann war die Wunde dann endlich zu und Pepe entdeckte endlich, dass er auch Spaß haben konnte. Er liebt Spaziergänge, kuschelt mit unserer Patras Hündin Mela und fängt auch ganz langsam an uns zu vertrauen. Leider hat sich nun ein neues Problem ergeben. Pepe hat seit einigen Tagen einen eitrigen Hautausschlag, der vermutlich auch von den Bakterien in seinem Körper kommt. Es geht ihm gut, aber wir wissen nicht wie lange er leben wird. Da diese Bakterien für Mensch und Tier anteckend sind, kann man Pepe nicht vermitteln. Seine Behandlungen verursachen sehr hohe Tierarztkosten, aber trotzdem ist sein Leben lebenswert und wir möchten ihn dabei begleiten - so lange dies so ist. Nun hoffen wir auf Menschen die vielleicht eine Patenschaft für Pepe übernehmen wollen. Vielleicht berührt jemand die Geschichte von Pepe, der gerne helfen möchte die hohen Tierarzkosten zu stemmen damit Pepe noch so lange es möglich ist Spass am Leben haben kann. Anbei einige Fotos von Pepes Entwicklung.

 

Pepe kurz nach seiner OP als er sein Beinchen verloren hatte..

 

 

 

Update 30.08.2012


Pepe entwickelt sich prächtig. Er zeigt immer mehr Lebensfreude und Spaß. Es wird immer schwieriger ihn zu bremsen:-)))
Pepe kommt mit seiner Behinderung gut klar. Er hat einen großen Bewegungsdrang und möchte auf keinen Fall als Sofahund gehalten werden. Nächste Woche setzen wir das Antibiotikum ab. Wenn dann auch diese Hürde genommen ist und sich in der Wunde nichts mehr entzündet hat der Kleine es geschafft.
 

 

Update 27.07.2012

Ein ganz süßes kleines ca. 35 cm großes und 7 kg schweres Kerlchen!
 
Peter jetzt Pepe ist nun eine Woche bei uns und er macht riesige Fortschritte. Er geht mittlerweile mit Begeisterung spazieren und zeigt sehr viel Spaß und Lebensfreude! Für Pepe wäre sicher ein ruhiges hundeerfahrenes Zuhause gerne mit Zweithund toll. Er ist Menschen gegenüber immer noch vorsichtig, aber auch das wird immer besser. Unsere griechische Hündin Mela aus Patras ist seine beste Freundin. Überall wo Mela ist, will Pepe auch sein! Es ist wirklich goldig, wie er Mela ständig hinterher rennt. Ich hätte nie gedacht, dass er so schnell laufen kann! Wenn er doch nicht hinterher kommt,  fängt er völlig entrüstet an zu bellen bis sie wieder in Sichtweite ist. Sein Bein wird in 14 Tagen noch einmal geröntgt. Der Knochen fängt langsam an zusammen zuwachsen.
 

 

 


 

Update 23.07.2012

Er ist sehr schüchtern und zurückhaltend. Vor Menschen hat Peter sehr große Angst, auf andere Hunde geht er nicht zu, sondern ignoriert sie. Er zieht sich am liebsten ganz alleine in das Schlafzimmer in sein Körbchen zurück. Er lässt sich zwar anfassen und streicheln, zeigt dabei aber keinerlei Emotionen und wirkt wie traumatisiert.  Ich glaube wirklich, dass er etwas sehr Schlimmes erlebt hat. Hoffentlich gelingt es uns diese Starre zu durchbrechen. Die gute Nachricht ist, dass Peter sehr gut frisst. Zwar nur Selbstgekochtes, aber egal, hauptsache er nimmt zu!

 

Update 19.07.2012

Peter durfte heute nach Deutschland fliegen und sucht noch ein Zuhause.

Update 13.06.2012

Peter, ca. 11 Monate, 30-35 cm groß

 

Zum ersten mal wurde Peter im Oktober 2011 auf einer Landstrasse in Patras gesehen. Damals war er ca. 3 Monate alt. Er war sehr ängstlich und hungrig. 
Er ist immer nah zu Häusern mit Hunden gegangen, damit er sich sicher fühlt.
Aber die Menschen haben ihn immer wieder weg gejagt und er hat versucht sich zu verstecken. Peter hat den ganzen Winter alleine und ängstlich auf der Straße und im Feld gelebt. Alle 2-3 Tage würde er von den Tierschützern gefüttert. Eines Tages hatte sie ihn nicht mehr gefunden. Vor einiger Zeit ist dann Peter wieder aufgetaucht mit einem gebrochenen Bein. Sie wissen nicht wie es passiert ist. Am 4. Juni haben sie ihn dann aufgenommen. Er wurde da wahrscheinlich zum ersten mal angefasst, aber es schien ihm zu gefallen. Er braucht ein wenig Zeit bis er vertrauen fasst, aber er weiss wer es gut mit ihm meint und ihn gern hat. Am 7. Juni wurde sein Bein operiert, die Operation hat 250 euro gekostet. Er hat Metalle im Bein, die nach 15 Tagen wieder raus kommen. Zur Zeit lebt Peter bei einer Tierschützerin die sich um ihn kümmert bis er eine Familie gefunden hat.

 

 

 

 

 

 

 

MARTINA & RUDI FORTWÄNGLER
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Tel.: 02694/911559

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Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de