Update 11. November 2013

Wir haben nun endlich unser Traumhaus gefunden und sind letzten Winter umgezogen. Max bleibt nun zuhause mit meiner Schwiegermutter, wenn ich arbeiten bin.

Ab und zu nehme ich ihn noch mit in die Praxis, weil ihn die Mädels vermissen. Zuhause ist es aber doch schöner für ihn, weil er dann sooft er will raus kann und ordentlich verwöhnt wird.

Max ist ja schon ein älterer Hund. Davon merkt man aber nicht mehr viel. Er hat seine Leidenschaft für Gartenschläuche und Rasensprenger entdeckt. Im Sommer hat er in jeden Wasserstrahl gebissen, den er erwischen konnte. Blumen gießen wird somit nicht sehr leicht, wenn er dabei ist. Er hat jetzt eine kleine Hühnerschaar, die er bewachen kann. Max jagt ja eigentlich alles was fliegen kann, nur eben seine Hennen nicht. Die werden liebevoll bewacht. Ansonsten hat er unheimlich viel gelernt. Alle Grundkommandos sitzen und auch ohne Leine lässt er sich draußen beim Spaziergang gut abrufen. Pferde, Schafe, und Kühe waren früher Anlass zum rumkläffen, heute geht er cool daran vorbei. Andere Hunde werden wohl nie sein Ding sein, aber auch hier regt er sich nicht mehr ganz so arg auf. Max wird immer seine Medikamente nehmen müssen, aber nur noch eine Erhaltungsdosis, damit die Leishmanien im Zaum bleiben. Er hat super schönes Fell bekommen. Von mir aus könnte es auch gerne etwas weniger sein J. Max ist gesund und fit und wirkt sehr viel jünger, als wir ihn damals eingeschätzt haben. So bleibt zu hoffen, dass wir ihn doch noch viele Jahre bei uns haben dürfen.

 

 

 

Update 07.11.2012

heute komme ich endlich mal dazu Ihnen zu schreiben.
Nun sind ja schon 8 Monate vergangen seit Likos, der inzwischen Max heißt, bei uns eingezogen ist. Er hat sich sehr schnell bei uns eingelebt und auch seinen Job als "Praxishund" erledigt er jeden Tag zu unserer Freude mit echter Hingabe.
Trotzdem waren die ersten 3 Monate sehr hart.
Max hatte gesundheitlich doch sehr zu kämpfen und die Sorge um ihn hat uns doch manche Nacht wach gehalten.
Besonders erschwerend kam dazu, dass die Tierärzte oft nicht wirklich wissen, was zu tun ist, wenn ein Hund an den sogenannten Mittelmeerkrankheiten leidet. Durch intensive Recherche bin ich dann im "Leishmaniose- Forum" gelandet und bin Mitglied geworden. Hier konnte ich nun erfahren, welche Bluttest sinnvoll sind, um Max Zustand beurteilen zu können. Ich konnte sie dann einstellen und habe wertvolle Tipps für seine Behandlung bekommen sowie für die richtige Ernährung bei Allopurinolgabe. Alle 3 Monate sind wir in der Tierklinik zum check- up und es sieht jetzt alles schon viel besser aus.
Max geht in die Hundeschule, allerdings ist der Erfolg nur mäßig. Er ist immer noch sehr ungehalten, wenn er fremden Hunden begegnet. Die Tiertrainerin hat den Verdacht, dass Max früher ein Grundstück bewacht hat und nie Sozialkontakt zu anderen Hunden haben durfte. Wie auch immer, wir kommen damit klar! Max hat mittlerweile die anderen Hunde unserer Nachbarn gut kennengelernt und das klappt jetzt schon ganz gut. Vielleicht lernt er ja von denen noch, wie ein anständiger Hund sich benimmt.
Im Umgang mit Menschen ist er dagegen ein absoluter Schatz! Egal, was auch immer passiert, nie hat er auch nur ein Knurren hören lassen. Besonders beim Tierarzt, hätte ich das manchmal absolut verstanden, wenn er da versucht hätte sich zu wehren. Ich merke, dass er mit 100% vertraut und das beruht auf Gegenseitigkeit. Aus dem alten, traurigen und kranken Straßenhund ist ein wunderschöner, stolzer Schäferhund geworden der seinen Platz im Leben und in den Herzen seiner Menschen gefunden hat. Wir haben keinen Moment und keinen Euro (und das waren eine Menge Euro´s ;))bereut, die wir investiert haben und würden ihn für nichts in der Welt wieder hergeben.
 

 

Update 19.02.2012

Likos ist sicher in Deutschland gelandet und hat eine tollte Familie gefunden

 

 

Likos 

Und nun mal wieder nicht so schöne Nachrichten: wir sind gerade zum Einkaufen gefahren und haben einen kranken, älteren Schäferhund an der Hauptstrasse gefunden und konnten ihn natürlich nicht dort stehenlassen. Er hat sich so ins Auto heben lassen und hat sich während der Autofahrt im Kofferraum eingerollt. Wir haben ihn Likos getauft, was in griechisch Wolf bedeutet. Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt hat er eine schlimme Hautkrankheit und er muss sich die ganze Zeit kratzen (wahrscheinlich Sarkoptes). Er ist sehr, sehr abgemagert und hat erstmal wie wild gefressen und getrunken. Sebastian hat ihm ein schönes Körbchen gebastelt mit dicken Decken drin, wo er sich gleich reingekuschelt hat :-) Er scheint zumindest im Moment kein Interesse an unseren Katzen zu haben. Ich werde ihn am Montag zu Eleni bringen...hoffen wir das er nur Sarkoptes hat, was sehr leicht mit zwei Injektionen zu behandeln ist.

 

 

 

Könnt ihr Likos aufnehmen?

Natürlich versuchen wir für Likos eine Familie zu finden.

Möchten Sie diesem wirklich hübschen Schäferhund helfen, er wird es Ihnen sein Leben lang danken.

Bitte, bitte melden Sich sich bei:

 

Gabi Bergel

Tel. 05623/930300

Handy: 0176/44591258

gabi.bergel@freenet.de

 

 

 

 

 

 

Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de