Update 08.09.2017

Lenz macht sehr langsam kleine zarte Fortschritte. Er ist ein lieber kleiner Kerl, der leider nicht so ganz aus seiner Haut kann, wie er eigentlich möchte. Wie man auf den neuesten Bildern von Lenz sehen kann, hat er in diesem Sommer sein ganzes Langhaarfell gewechselt und trägt derzeit eine "neue Kurzhaarfrisur". Lenny wurde mittlerweile kastriert, aber es ist alles verheilt. Lenz bewegt sich nun bei mir im Haus relativ sicher, denn meine Wohnung ist quasi zu seiner kleinen Burg geworden. Er freut sich nun, wenn er meine Mutter und mich sieht. Leider dürfen wir uns immer noch nicht auf ihn zu bewegen, da er dann ausweicht. Lenny möchte selber entscheiden, wann er zu einem kommt. Lenny hat sich zum Glück mit meinen Hunden angefreundet. Er schließt sich den Hunden nämlich leichter an, als den Menschen. Im Haus und Garten fühlt Lenny sich hier nun sehr wohl und spielt endlich ausgiebig mit meinen Hunden. Zu Fremden hat sich allerdings leider noch keine Änderung ergeben. Immer noch hat Lenz eine panische Angst vor jedem Menschen.
Was wir weiter beobachten können, ist, dass Lenz sich mit hundeerfahrenen Katzen verträgt. Da er jedoch einen starken Jagdtrieb hat, darf er allerdings nicht mit Kleintieren alleine gelassen werden.
Durch die Eingewöhnung bei uns merkt man, dass es Lenny insgesamt viel besser geht. Man merkt nun auch, dass er noch ein Junghund ist, der auch mal Flausen im Kopf hat.
In der Natur geht Lenz jetzt sehr gerne spazieren, wobei er dringend immer sein Sicherheitsgeschirr tragen muss und doppelt gesichert wird. Im Dorf ist es immer noch kompliziert spazieren zu gehen. Alles macht ihm Angst, sei es eine Mülltonne, ein Wahlplakat, welches an der Straße steht und natürlich jeder vorbeigehende Mensch. Noch immer wird Lenz panisch und will kopflos flüchten. Da Lenz wahrscheinlich noch viele Monate benötigen wird, um seine Scheu weiter abzulegen, suchen wir für Lenz ein ruhiges Zuhause auf dem Land. Es wäre schön, wenn bereits einer oder mehrere verträgliche Hunde vorhanden wären, da sich Lenz diesen Hunden eher anschließen wird, als den Menschen. Lenny möchte als Bezugsperson gerne ein Frauchen haben, da er vor Männern die meiste Angst hat. Wir wissen natürlich, dass die Vermittlung von Lenz sehr schwierig werden wird. Es wäre perfekt, wenn die neue Familie von Lenz in Schl-H. wohnen würde, denn in seinem besonderen Fall wäre es ratsam, wenn Lenz durch mehrere Besuche langsam Kontakt und Vertrauen zu seiner neuen Familie aufbauen kann.

 

 

 

Update 17.05.2017

Lenny wohnt nun seit 5 Wochen bei uns und der arme hat wirklich keinen schönen Start in Deutschland erlebt. Lenny kam völlig verstört und panisch an und man muss leider sagen, dass ein richtiger Angsthund ist. Da Lenz in seinem bisherigen Leben noch nichts kennengelernt hat, benimmt er sich eher wie ein Wildhund und es benötigt sehr viel Zeit und Ruhe, damit Lenz ein wenig Vertrauen fasst. Der wunderhübsche junge Rüde ist mittlerweile noch gewachsen und hat nun eine Schulterhöhe von ca. 54-55 cm. Lenz wird bei uns nun Lenny gerufen. Zu Beginn saß Lenny nur apathisch den ganzen Tag im Körbchen und bewegte sich nicht. Erst wenn es Nacht wurde und das Haus schlief, fing er an seine Umgebung zu erkunden. Lenz muss mit einem Panikgeschirr doppelt gesichert an der Leine laufen. Dieses trainieren wir täglich, damit er sich an die Leine gewöhnt. Er hat vor Menschen eine starke, ausgeprägte Angst und wenn er einen fremden Menschen sieht, flüchtet er kopflos und panisch. Glücklicherweise wohnen wir hier auf dem Land und nicht in der Stadt, es reicht jedoch, wenn ein Nachbar zu sehen oder zu hören ist. Glücklicherweise hat Lenz nach und nach zu meinen Hunden Vertrauen gefasst, sodass es erste zarte Fortschritte gibt. Zu Beginn hat Lenny nur heimlich mit meiner Hündin gespielt. Sobald er merkte, dass er beobachtet wird, brach er das Spiel sofort ab. Jetzt ist Lenny hier nun soweit, dass er das tägliche Spiel mit unseren Hunden genießt. In diesem Moment kann er einfach nur Hund sein und er ist wirklich glücklich. Lenz ist mittlerweile stubenrein und bewegt sich jetzt "fast" normal im Haus. Mit viel Geduld nimmt er die Leckerlis aus der Hand und kommt sogar in die Küche um sich die tägliche Leberwurstkugel abzuholen. Lenny nimmt auch vor mir noch reiß aus, nur meine Mutter hat es bisher geschafft, dass er sich freut wenn er sie sieht. Aber auch sie darf sich noch nicht auf ihn zubewegen. Wir haben nun begonnen, mit Lenz das Spazierengehen zu üben, was dem armen Rüden jedoch nur gefällt, wenn wir wirklich auf keinen Menschen stoßen. Innerhalb des Hauses gefällt es Lenz nun ganz gut, so dass er nach und nach immer mehr am normalen Hundeleben teilnehmen möchte.

 

 

Update 21.03.2017

 Für unser „Sorgenkind“ Lenz suchen wir ganz besondere Menschen die ihm wirklich mit ganz viel Liebe und Zeit die Welt zeigen können. Lenz lebte bevor er nach Deutschland gekommen ist auf einem Feld in Griechenland. Dort lebte er zwar in Sicherheit was die Gefahren der Straße angeht aber er hat auch nichts kennengelernt. Auf dem Feld fühlte sich Lenz sicher und vertraute auch seiner Bezugsperson. Im Dezember letzten Jahres durfte Lenz dann nach Deutschland auf eine Pflegestelle reisen, allerdings setzten Lenz die neuen Situationen richtig zu und er war sehr ängstlich als er in Deutschland angekommen ist. Es fand sich dann auch eine Familie für Lenz, doch Lenz ist gleich am ersten Tag der Familie abgehauen und irrte zwei Wochen alleine umher bis er durch die Tierrettung gefangen werden konnte. Seitdem lebt Lenz bei unserer Bettina und wir mussten feststellen, dass Lenz richtig traumatisiert ist. Er nimmt keinerlei Kontakt zu den vorhanden Hunden auf und schon gar nicht zu Bettina und ihrem Mann. Troz aller Angst vor Menschen möchte er aber nicht alleine irgendwo abseits liegen. Er hat eine Box in einem ruhigen Raum, hat aber seinen Platz mitten im Wohnzimmer im Körbchen der vorhandenen Hündin gewählt. Lenz darf das Haus nur verlassen wenn er doppelt und mit einem Panikgeschirr gesichert ist. Für die erste Zeit nach Möglichkeit auch nur in einen eingezäunten Garten. Er ist nämlich Künstler darin seine Leine innerhalb von Sekunden durchzubeißen sodass er jetzt zu der Schleppleine noch eine Kettenleine hat. Es gibt aber auch ganz kleine Fortschritte, Lenz überwindet sich für Fressen und frisst mit Geduld auch aus der Hand. Auch hat schon im Garten sein Pipi erledigt. Für Lenz ist die Welt zurzeit der blanke Horror und wir suchen einen Platz wo Lenz einfach in seinem Tempo bestimmen kann wann er Vertrauen fasst.

 

Update 28.11.2016

Lenz, ca. 7-8 Monate alt, ca. 50 cm groß, ca. 20 kg schwer, Rüde

Lenz wurde zusammen mit seinen Geschwistern an einem Strandabschnitt in der Nähe von Patras geboren. Tierschützer kümmerten sich dort um die Hunde doch eines Tages waren sie verschwunden. Die Tierschützer hatten dann heraus bekommen, dass die Gemeinde dort einen Spielplatz bauen will und die Hunde weggebracht wurden. Die Tierschützer gaben nicht auf bis sie den Aufenthaltsort der Hunde erfuhren und machten sich dann sofort auf den Weg zu ihnen. Leider war die Hundefamilie nicht mehr komplett da bereits zwei der Welpen verschenkt wurden. Jetzt leben die Hunde auf einem Grundstück, die Tierschützer stellten Hundehütten auf und füttern sie täglich. Das ist aber auf Dauer natürlich kein Leben, besonders für so junge Hunde. Die Welpen haben bisher noch nichts kennengelernt und sind daher auch schüchtern. Sie suchen Menschen die Ihnen mit viel Liebe und Geduld zeigen wie schön ein Hundeleben sein kann. Wenn Sie dem süßen Lenz ein Zuhause schenken möchten, dann setzen Sie sich mit ihrer Kontaktperson in Verbindung.

 

Renate Düser

Email: renate.dueser@t-online.de

Tel: 04624-451510 

 

 

 

 

Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de