Update 03.11.2013

Jetzt ist mein Kiko schon über zwei Jahre an meiner Seite und jeder Tag ohne ihn erscheint mir verschwendet. Und wo hat uns unsere gemeinsame Reise durch das Leben hingeführt? Nach Frankreich. Wir leben für ein Jahr in einem wunderschönen kleinen Örtchen, in das es mich aufgrund des Studiums hingeführt hat. In dieser Gegend sind Hunde äußerst selten und vor allem Hunde, die kein Schoßformat haben. Jeder bewundert diesen "beau chien". Daher werden wir immer wieder angesprochen, wie schön und wie gut erzogen er ist. Und sie haben damit auch vollkommen Recht! Er ist wunderschön und gut erzogen! Kleine Berühmtheiten sind wir hier auch schon geworden. Ich bin die Deutsche mit dem schönen griechischen Hund. Niemand kennt jemanden oder hat von irgendjemandem gehört, der seinen Hund für ein Jahr mit ins Auslandsstudium nimmt. Die erste Frage ist immer: "Du hast einen Hund mitgebracht? Warum hast du den denn nicht bei deinen Eltern gelassen?" Ganz einfach. Er ist MEIN Hund und es stand für mich komplett außer Frage ohne ihn zu reisen. Klar ist ein Start ohne die Möglichkeit auf ein Studentenwohnheim mühselig und auch teuer. Aber dafür habe ich Kiko bei mir und das ist mir jede Mühe wert. Es war aber auch nicht immer leicht mit ihm. Wie sich rausstellte, hatte der Kleine die schlimmste Form der Hüftdysplasie, die es gibt und ihm wurde nur eine geringe Lebensdauer vorhergesagt, da er sehr bald als erwachsener Hund zu große Schmerzen haben wird um weiter zu laufen. So leicht lasse ich mir meinen besten Freund aber nicht wegnehmen und daher ließ ich zunächst Gold in die Hüfte implantieren. Er fiebte weniger beim Aufstehen und lief auch schon schneller als zuvor, aber das Hoppeln war immer noch nicht weg und er war auch noch zu dünn. Vor lauter Schmerzen hat er kaum ein Fressen angenommen und regelrecht gehungert. Ich fing selbstverständlich an zu barfen, damit sich seine Muskeln und Knochen wenigstens bestmöglich entwickeln können, aber auch da war es sehr schwierig etwas für ihn zu finden, das er gefressen hat. Nach langer Recherche habe ich mich dazu entschlossen ihm eine Stammzellentherapie zu ermöglichen. Wir sind nach Polen gereist, weil es dort schon gängige Praxis ist und ich für ihn die bestmögliche Behandlung wollte. Und man mag es kaum glauben. Er führt heute ein Leben ohne Schmerzen, er rennt und frisst! Außerdem hat er sich charakterlich auch ein wenig gewandelt. War er es sonst, der sich hinter mir versteckt hat, wenn er etwas gruselig fand, ist er es jetzt, der mich nachts beschützt und auch den Paketboten sehr skeptisch beäugt und ihm mit Blick und Gestik klar macht, dass er mich im Ernstfall beschützen wird. Da ich alleine mit ihm wohne und auch nachts immer alleine mit ihm spaziere, habe ich dieses Verhalten durchaus positiv wahrgenommen. Er ist jetzt endlich der Hundemann, der schon immer in ihm steckte und weiß jetzt, dass er auch was kann. Er ist schnell und stark!  Da in Frankreich keine Leinenpflicht besteht, geht er brav unangeleint neben mir her und achtet auf jede meiner Bewegungen. Er ist ein sehr aufmerksamer Hund und weiß ganz genau wie er sich zu verhalten hat, damit ich glücklich bin und er tut alles um mir zu gefallen. Gut. Ich gestehe, wenn ich mein Handy beim Spazieren in der Hand habe, dann macht er manchmal was er will. Er weiß ganz genau, dass ich dann unaufmerksam bin. Aber dann lege ich es weg, schaue ihn streng an und er kommt reumütig mit großen Hundeaugen angetapert und hofft, dass ich es ihm nicht allzu übel nehme. Aber wie könnte ich? Kiko ist der Mann an meiner Seite und ich schaue mit liebevollem Blick alles an, wo sich seine Löwenmähne wieder heimlich dran geheftet hat. Blonde Haare im Essen oder im Nutellaglas zu finden, ist schon lange keine Überraschung mehr. Die angesammelte Haarpracht unter der Tür aufzusammeln, gehört schon längst zum Alltag. Wenn ich morgens die Augen öffne, dann schaut mich schon längst mein Blondie an, wedelt mit dem Schwanz und hechelt mich mit seinem nach Pansen duftenden Atem an und versucht dann aufgeregt mit seiner Schnauze meine Hände zum Streicheln zu animieren. Und wie gut hat er mich erzogen? Ich streichel ihn. Und so darf ich jeden Morgen in den Tag starten. Besser geht es kaum. ..außer, er könnte Kaffee kochen.

 

 

 

UPDATE 17. JULI 2011

 

Endlich ist Kiko da und er hat sich schon prima entwickelt   

Am ersten Tag war er noch etwas zurückhaltend. Er traute sich noch nicht die Wohnung zu erkunden und  kauerte sich beim Spazieren bei jedem Geräusch zusammen. Mittlerweile ist er aber sehr neugierig geworden und marschiert sogar schon ganz mutig an Bussen und schnatternden Leuten vorbei. Ich bin selbst davon überrascht, dass er (fast) an jedem Bürgersteig schon von alleine „Sitz“ macht, bevor wir die Straße überqueren. Auch „Körbchen“ ist im schon bekannt und läuft brav dahin, wenn man es ihm sagt. Sobald wir dann aber wieder zu Hause sind, legt die kleine Schlafmütze sich aber erst mal hin. Wenn er nicht gerade schlummert, dann spielt er am liebsten mit seinem blauen Stoffhasen, der ganz prima quietscht, wenn man auf den Bauch drückt.     

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass so wenige Probleme auftauchen und der Kleine alles so brav mit macht. Beim Autofahren hält er Schwanzwedelnd die Nase in den Wind, sind wir mal für zehn Minuten weg so schläft er brav unter dem Tisch und bellt nicht und nachts will er Gott sei Dank auch nur schnell sein Geschäft erledigen und dann ab nach Hause. Kiko hat sich also schon schnell bei uns zu Hause eingelebt und wir freuen uns so sehr ihn bei uns haben zu können! Sowohl ich, als auch er können es kaum erwarten, dass der nächste Tag beginnt und wir ihn gemeinsam verbringen dürfen.

 

 

UPDATE 01. Juli 2011

Kiko ist in Frankfurt gelandet und wird ab sofort seine neue Familie verzaubern.

 

UPDATE 07. JUNI 2011 (ausreisefertig ca. 10 Juli 11)

Wir haben neue Fotos von dem süßen Buben :-)))

 

 

 

KIKO  Rüde, 1 Monat alt (Stand Ostern 2011)

 

Die Mutter, der Welpenretterin Paula, hat unsere Tierschützerin Maria, um Hilfe gebeten - sie schreibt, wie folgt:

"Die Welpen sollten am Karfreitag in einem alten Kartoffelsack in den Bergen "entsorgt" werden. Unsere Tochter Paula hat zufällig von ihren griechischen Freunden davon erfahren und kam sofort zu uns gerannt und hat uns von der Situation erzählt. Wir haben dann nicht lange überlegt … Das war wirklich Rettung in letzter Minute, den nur eine halbe Stunde später wollte ein Nachbar mit dem Pick-Up in die Berge aufbrechen …
Einer der sechs ist bei einer Familie in Egio untergekommen, die sich liebevoll um ihn kümmern wird.
Die Welpen haben sich in den letzten Tagen super entwickelt, nachdem sie anfangs noch nicht einmal laufen konnten, können sie nun alle laufen und sind extrem neugierig. Die beiden dunklen Rüden sind am mutigsten und sehr neugierig und verspielt. Die Mädchen sind etwas kleiner und zarter, aber mittlerweile genauso “abenteuerlustig”. Sie reagieren sehr auf Menschen, kommen sogar schon hinterhergelaufen und reagieren auf Lockrufe und Stimmen.
Wir haben alles versucht, um die Kleinen mit nach Deutschland zu nehmen, sind aber einfach an den Behörden gescheitert. Vor allem das Amt in Patras war eine absolute Katastrophe!!! Wir sind wirklich sehr dankbar, dass Ihr ihnen nun weiterhelft!!!!!!"

Dazu benötigen wir Ihre Hilfe :-)))

Wenn Sie sich in Kiko verliebt haben, wenn Sie seine zuverlässige Familie werden wollen, dann melden Sie sich bitte bei

 

SANDY FISCHER
www.patras-hunde.de

Tel.:   
08247 34065
Mail:  Fischer-Hundehilfe@web.de

 

 

 

 

Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de