Update 20.05.2016

Hallöchen,
 
ich bin´s - Euer Iraklis - Pflegemama nennt mich Ike....
 
Ich wollte mich mal wieder melden, damit Ihr mich nicht vergesst!
 
Mir geht es gut hier, bekomme regelmässig Futter, ab und zu Streicheleinheiten, es gibt hier ein Riesengelände, auf dem ich allerdings aufgrund von meinem ausgeprägten Jagdtrieb nicht frei laufen kann....alles in allem habe ich keinen Grund zur Klage....Was mir aber fehlt, ist mein eigenes Zuhause, in dem ich der Prinz bin - hier bin ich nur einer von sechs Hunden....Ich hätte so gerne mein eigenes Frauchen oder Herrchen, die mit mir knuddeln und tolle Sachen unternehmen! Ich bin auch pflegeleicht, schlafe viel (bin ja mittlerweile nicht mehr der Jüngste), brauche auch nicht viel Platz (hier bin ich der Kleinste)....
 
Vielleicht hat einer von Euch da draussen ein Plätzchen frei für mich - das wäre toll!
 
Bis bald,
Euer Ike

 

Update 28.05.2015

Ike (Iraklis) ist jetzt fast ein Jahr bei mir.

Er hat sich hier in Sachsen gut eingelebt und geniesst den Riesenhof, in dem er sich an der Schleppleine bewegen kann.
Freilauf geht bei ihm leider nicht, da es zuviel Schlupflöcher gibt, durch die er entwischen könnte - was er auch tun würde, wenn er könnte!
 
Ansonsten hört er inzwischen gut, hat sich voll in die Hundetruppe integriert und ist ein pflegeleichter Hund.
 
Es wäre schön, wenn er eine eigene Familie hätte, in der er die volle Aufmerksamkeit bekommt, denn hier geht er unter 5 Hunden doch irgendwie unter.....Er freut sich über jede Streicheleinheit wie Bolle und schmeisst sich dann sofort auf den Rücken.
Irgendwo muss es doch für ihn ein Zuhause geben, bei Leuten, die Zeit haben, sich an seiner Blindheit nicht stören und für die es auch kein Problem ist, dass er wahrscheinlich nie ohne Leine laufen kann, da sein Jagdtrieb extrem ausgebildet ist.
 
Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich jemand in ihn verliebt.....

 

 

Update 02.07.2014

Iraklis ist - wie schon beschrieben - ein ganz lieber, sehr pflegeleichter Hund. Er ist jetzt eine Woche bei mir und hat sich in der kurzen Zeit super eingewöhnt.
Auch mit meinen beiden Hunden - Rüde und Mädchen - kommt er gut zurecht, nachdem anfängliche Schwierigkeiten dadurch, dass er infolge seiner Blindheit und schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit, erst mal geknurrt hat, wenn einer der Hunde auf ihn zukam, ausgeräumt wurden. Da muss man als Mensch erst mal ein Auge darauf haben und entsprechend gegenwirken - ansonsten ist er mit allem und jedem verträglich.
Er hat mit seiner Blindheit überhaupt kein Problem und bewegt sich im Haus und draußen sehr sicher.
Was er liebt, sind definitiv Spaziergänge, bei denen er sein Näschen ständig am Boden hat - hier kommt Beagle-mäßig Jagdtrieb durch. Wenn er eine sehr interessante Spur in der Nase hat, passiert es, dass man ein "quiekendes Schweinchen" an der Leine hat, so aufgeregt ist er dann! Oder er weigert sich, weiterzulaufen, weil er lieber die Spur verfolgen würde ... Ich denke, dass ein Ableinen draußen bei ihm immer - auch wenn er eine entsprechende Bindung zu seinen Menschen aufgebaut hat -  ein Risiko sein wird.
Iraklis könnte vom Charakter her eigentlich in jede Familie vermittelt werden.
Wünschen würde ich mir für ihn einen Einzelplatz bei Leuten ohne oder mit schon älteren, verständigen Kindern, denn all zu viel Trubel im Haus braucht er nicht. Sollte er zu einem anderen Hund vermittelt werden, dann sollten die Menschen soviel Zeit und Geduld mitbringen, anfängliche "Missverständnisse" zu korrigieren, dann klappt auch das, denn er ist prinzipiell sehr verträglich.
Alles in allem ist er - trotz seiner Behinderung - ein süßer, ganz normaler Hund, der überhaupt keine Extrabehandlung benötigt und auch nicht "betütelt" werden sollte - er kommt am besten zurecht, wenn man ihn ganz normal behandelt; d.h., ihm auch mal seine Grenzen aufzeigt, sonst kommt der "Beagle-Dickkopf" durch !

 

 

Update 24.06.2014

Iraklis ist am Sonntag auf eine neue Pflegestelle umgezogen. Wir haben bereits die ersten Fotos vom dem süßen bekommen und die Pflegestelle wird uns weiter berichten wie sich Iraklis entwickelt.

 

 

Update 20.05.2014

Zuerst einmal ist zu sagen, Iraklis ist ein toller Hund. Er ist lieb und anhänglich und freut sich über alles und jeden. Anderen Hunden begegnet er mit Vorsicht und Respekt aber das liegt bestimmt an seiner Blindheit. Er wird erst mal testen, was ihm da begegnet. Dann aber geht seine Rute wie ein Propeller und er freut sich sehr. Morgens werden wir begrüßt, indem er sich auf den Rücken dreht und uns den Bauch zum Kraulen hinhält, dabei macht er Laute wie ein kleines Ferkel. Es ist eine echte Freude. Spazieren gehen ist das alles größte und für Iraklis auch sehr wichtig. Seine Blindheit steht ihm dabei überhaupt nicht im Weg. Im Gegenteil, es ist erstaunlich, wie gut er zurecht kommt und wie flott er sich trotzdem bewegt. Es ist alles interessant und muss genauestens erkundet werden. Er hat vor nichts Angst, kann ohne Probleme Treppen hoch und runter gehen und auch ohne sich zu stoßen oder zu fallen Bordsteine oder andere Hindernisse hoch und runtergehen. Autofahren macht ihm auch keine Angst. Er legt sich hin, ob im Kofferraum oder auf der Rückbank und schläft bis er wieder aussteigen kann. Er ist zwar sehr bewegungsfreudig jedoch ansonsten ein eher ruhiger Hund. Gebellt wird nur, wenn er eine Spur oder eine Fährte aufnimmt und dann ist er auch kaum noch zu halten. Da kommt der Beagel in ihm so richtig raus. Er reagiert dann auf nichts mehr und muss unter allen Umständen dieser Spur nachgehen. Daher wäre ein Zuhause ohne Katzen oder andere Kleintiere wohl das Richtige für ihn. Wenn er genug gespielt und geschnüffelt hat, kann er auch ohne weiteres einmal eine Zeit lang im Körbchen liegen und schlafen. Ein paar Stunden alleine bleiben, wenn er vorher genug Bewegung hatte, ist für ihn kein Problem.

 

 

Update 20.04.2014

Iraklis, ca. 4 Jahre alt, Rüde, kastriert

Eine unserer Tierschützerinnen hat uns um Hilfe bei der Vermittlung von Iraklis gebeten. Iraklis hatte eine Familie in Griechenland, die er sich selbst ausgesucht hat. Er hatte es sich einfach in ihrem Garten bequem gemacht und sie kümmerten sich dann auch um Iraklis. Doch leider musste die Familie umziehen in eine Wohnung ohne Garten. Da die Familie schon einen Hund hat und dieser sich auch nicht mir Iraklis versteht mussten sie ihn ins Tierheim bringen. Bei seiner Untersuchung stellte sich dann heraus, dass Iraklis blind ist und so wurde er wahrscheinlich auch schon geboren. Zur Zeit ist Iraklis auf einer Pflegestelle untergebracht aber sein Pflegefrauchen hat neben den anderen Hunden nicht genug Zeit um sich intensiv um Iraklis zu kümmern. Wir hoffen wirklich sehr, dass sich jemand in Iraklis verliebt und ihm ein schönes Hundeleben ermöglicht.

 

 

 

Renate Düser

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