UPDATE 13. Januar 2012

 

UPDATE 02. APRIL 2011

Wir haben Post :-)))

Katja schreibt:

.....Es ist schon vorgekommen, dass Bolle sich beim Laufen zurückfallen ließ, lief also hinter mir - und drehte sich blitzschnell so, mit Kopf hinunter, dass das Geschirr über seinen Kopf rutschte, noch schnell die Beine via Sprung befreit - wanderte, nein rannte er auf Freiersfüßen.
Ich habe eine ständige Angst, daß er mal ausbüxt und in den Wald rennt. Der Jagdpächter hier ist nicht sehr nett. Bolle weiß ganz genau, wo die Rehe sitzen. Hasen gibts hier kaum, aber 2 Gruppen von Rehen treffen wir täglich, natürlich von weitem, und sie huschen dann weg.

Wir haben jetzt oben, in der Spitze des Gartens, extra ein Tor eingebaut, so daß man mit den Hunden NICHT mehr unten ums Haus herum, die  höchstens 150 / 200 Meter Straße entlang muß, bis die Feldmark anfängt.
Bolle fing nämlich an, die dort vorbei fahrenden Autos anzubellen - und hinzurennen! Er ist zwar an der Leine, aber das Auto fährt ja direkt an uns vorüber. Es fing so Anfang Februar an.
In der Zeit veränderte sich sein Verhalten, z.B. scharrt er auch so seit ca Februar mit den Hinterfüßen das Gras / die Erde / das Gebüsch auseinander, wo er zuvor gerade hingepinkelt hatte. Er verteilt seine Marke. Brigitte, das síeht dermaßen elegant bei ihm aus, weil er beim Auseinanderkratzen seine Hinterbeine  ganz gerade nach hinten ausgestreckt. Ich wollte Dir das sooo sehr gerne mal zeigen, aber war nichts draus geworden.

Vorne, an der Hauptstraße sind ihm Autos schnuppe. Er hat eigens zwei Stühle am Fenster stehen - und kann ewig dort sitzen, hinauslinsen  - und Menschen, insbesondere Kinder, und Hunde / Katzen natürlich anbellen.
Nun ist an der Gartenseite ein Wohngebiet, wo verhältnismäßig wenig Verkehrsaufkommen ist. Man sieht uns ja glücklicherweise schon von weitem, so daß die Leute langsamer fahren / fuhren.
Ich habe meinen Hunden via Leberwurst beigebracht, NUR auf dem Bürgersteig zu laufen, die riechen ja den Unterschied zur Straße - hier riechts nach Mensch und Tier - dort nach Auto. Kommen wir an eine Straßenkreuzung oder der Bürgersteig ist zu Ende, dann bleiben die beiden auf "Stopp!" stehen und warten so lange, bis ich sage "Weiter!".
Das hatte immer wunderbar funktioniert. Und dann  auf einmal reißt er nach links, Richtung Fahrertür des zufällig vorüber fahrenden Nachbarn - der schon zig mal an uns vorüber fuhr, und niemals machte es Bolle etwas aus. Auch sonst, egal wo, werden solche Spirenzchen nicht gemacht, da interessieren die Autos unseren Bolle absolut null.
Ich weiß auch nicht genau, was er da eigentlich machen will, er bellt das Auto an, hat seine Haare aufgestellt - und will zum Auto hin, an die Fahrertür, zum Fenster und den Fahrer anbellen... hm.....

Im Garten - wird jeder gemeldet, der auch nur in Sichtweite ist. Wenn dann auch noch jemand so frech ist, auf dem Bürgersteig auf 2 Meter Entfernung am Garten vorbei zu gehen, dann regt sich Bolle gänzlich auf. Oder superschlimm, wenn jemand so frech ist,  den Spielplatz, der direkt an unseren Garten angrenzt, zu frequentieren...
Möchte ja mal wissen, was ihm von Kinderseite widerfahren ist. Gutes war es nicht, soviel steht mal fest!! Wenn wir irgendwo an Kindern vorbei laufen müssen - da würde er am liebsten Kratzaus machen, die Straßenseite wechseln. Bolle bekommt eine Bürste, stellt seine Haare auf, und bellt sie schon von weitem wie ein Verrückter an.
Einige Nachbarskinder sind immer wie Geier auf Anna und  Bolle. Anna ist kinderverrückt und rennt hin, will mit ihnen spielen. Schon länger arbeite ich daran Bolles Angst wenigstens ansatzweise abzubauen, indem er eben auch Kinder kennen lernt, die lieb zu ihm sind, ihn streicheln, ihm meine Tubenleberwurst geben - die Nachbarskinder. Es ist schon etwas besser geworden, zwar minimal, aber überhaupt etwas!!!!

 

 

UPDATE 14. JANUAR 2011

Bolle darf bei Katja bleiben - wie schön, dass sie sich so entschieden hat.

Wir wünschen ihm und seinem Frauchen viel Glück und Freude.

UPDATE 29. DEZEMBER 2010

Boleks Frauchen kann sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen - ob er bleiben kann, hat sie noch nicht 100 % entschieden......

UPDATE 02. DEZEMBER 2010

WIR HABEN NEUE FOTOS VON UNSEREM BOLEK

 

...zwei, die sich verstehen!!!

 

UPDATE 25. NOVEMBER 2010

Katja - Boleks Pflegefrauchen - kann sich ein Leben ohne "Bolle" (so nennt sie ihn) nicht mehr vorstellen.

Wir werden weiter berichten.......

UPDATE 24. NOVEMBER 2010

Wir haben Post :-)))

Guten Morgen, 
gestern mittag war Thomas, unser Tierarzt, hier.
Status quo: Bolle ist unser Pflegehund:  daher möchte ich Bericht erstatten.

Thomas hat Bolle Blut abgenommen (- das Ergebnis teile ich Euch mit),  je eine schmerzstillende und appetitanregende Spritze verabreicht,  und Tabletten verordnet, denn:
  • Bolles Lymphdrüsen sind alle geschwollen, und
  • er muß unglaubliche Schmerzen im Genitalbereich gehabt haben, bedingt durch die Sterilisation. 
  • das Gelenk seines linken Vorderbeines ist nicht in Ordnung, welches ihm Schmerzen bereitet, es entstamme einer wohl länger zurückliegenden Verletzung  - wenn sich alles erstmal eingefunden hat, schaut Thomas es sich ganz genau an.

Seitdem: Bolle

  • frisst wie ein Scheunendrescher
  • spielt und tobt mit Anna bis zum geht nicht mehr, (z.B. heute morgen 3 Uhr in der Frühe im Bett AUF mir); er MUSS wirklich arge Schmerzen gehabt haben bei jedweder Aktivität, denn seit gestern nachmittag kann er sich länger als 4, 5 Minuten in Folge bewegen, spielen, laufen etc., und  liegt und steht nicht mehr bewegungsstarr herum
  •  

 

  • summa summarum scheint er wie aus einer Starre erwacht.

 

 

Draußen schneit es wie verrückt, der Schnee bleibt liegen. Bolle ist mit Anna durch den Schnee getobt (obwohl es gerade erst 4 Uhr früh war- und ich durch die Rollleine an ihn gekettet war. Nütze nichts, ich mußte mit durch den Schnee im Garten.
Ich habe Fotos gemacht, allerdings erkennt man nicht viel darauf / davon. Aber gegen den Schnee wird man seinen Regenmantel hervorrangend ausmachen, also : heute nachmittag. Die Nikolausmütze steht ihm auch gut.
 
 

 

So, und nun möchte ich eine offizielle Vorwarnung aussprechen:

 

 

Also Bolle MUSS bleiben. Geht gar nicht anders. Meine Mutter wollte ihn ja von Anfang an nicht mehr weglassen. Und seitdem er schwanzwedelnd und wie ein Schatten hinter mir herläuft, kann ich erst recht nicht anders.  
Unser Hausherr und Gebieter denkt ja, Bolle sei der Hund einer pflegebedürftigen Patientin Dr. Faures. Und da Bolle sofort anfängt, zu zittern und sich zu verstecken versucht, wenn jemand (abgesehen von mir und meiner Mutter) in seine Nähe kommt, vermutet mein Vater, dass der Hund wohl getreten und mißhandelt wurde - und das rührt sein Herz an.   Da Bolle gestern abend seine Katze in Gänze ignoriert hat, und wenn er weiterhin ruhig und artig bleibt, ist es für meinen Vater auch in Ordnung, wenn Bolle bliebe.
Ich kann ihn nicht mehr gehen lassen. Wenn ich "Bolle, komm!" rufe, kommt er. Er wedelt so sehr mit seinem Schwanz, gibt mir Küßchen, und schmust sich an mich und er folgt mir wie ein Schatten.. 
 
 

 

Was mich ganz besonders wie Butter zerfließen läßt: mehrmals am Tag kratschelt er mit seiner Pfote an meiner Hand, bis ich sie auf den Boden / Sofa lege. Er legt dann eine seiner Vorderpfoten auf meine Hand. Wenn ich sie wegziehen will, fährt er seine Krallen aus und hält sie fest, und er schaut mich ganz intensiv an.. Und so hocken oder sitzen wir solange, bis ich sage "Jetzt ist Schluß" und ihm mit leichter Gewalt meine Hand entreisse..  Gestern abend, auf dem Sofa, haben wir fast den ganzen Film lang da so gesessen, und Bolle ist dabei eingeschlafen und hat zeitweise geschnarcht. Wenn ich die Hand ganz vorsichtig wegziehen wollte, um mich bspw. auch mal bequemer hinzusetzen, schlug er sofort seine Augen auf, fuhr die Krallen aus und hielt meine Hand fest. So schliefen wir dann also beide ein, ich im Sitzen. Habt Ihr so etwas schon einmal erlebt?

 

 

 
Er rührt mich so sehr -wenn ich darüber nachdenke, dass er wieder weg muß, fange ich an zu weinen. Wenn Ihr ihn nicht sofort abholt, kette ich ihn an mich, und ihr habt keine Chance mehr - so, ich habe Euch somit vorgewarnt...
 
Liebe Grüße von Katja & Anna & Bolle

UPDATE 23. NOVEMBER 2010

Bolek ist am 20.11.2010 sicher in Frankfurt gelandet. Er wurde sehnsüchtig von seinem Pflegefrauchen Katja erwartet.

Gerade habe ich mit Katja telefoniert, Bolek fühlt sich sehr wohl in seiner neuen Umgebung. Er ist freundlich und unkompliziert. Er versteht sich sehr gut mit seiner viebeinigen Mitbewohnerin Anna und super mit seinen Menschen.

Katja sagt: "mich wundert es, wie schnell er sich einlebt, nach ALLEM, was er erlebt hat"!

Wir sind einfach nur glücklich darüber, dass er gerettet werden konnte und wünschen ihm weiterhin viel Glück.

UPDATE 31. OKTOBER 2010

FOTOS VON UNSEREM SCHATZ BOLEK - ES GEHT IHM GUT!

HEUTE WAR ES SONNIG IN PATRAS - BOLEK HAT SICH GESONNT UND SEHR WOHL GEFÜHLT - ES HAT IHM BESONDERS GUT GEFALLEN, DASS MARIA ZU BESUCH KAM 

...WAS FÜR EIN SCHÖNER KERL!!!

...AUCH LOLEK WIRD EIN BISSCHEN ZUTRAULICHER, VIELLEICHT KÖNNEN WIR AUCH IHN IN EIN SICHERES LEBEN BEGLEITEN!!

UPDATE 29. OKTOBER 2010

BOLEK HAT LEIDER SEINE PFLEGESTELLE WIEDER VERLASSEN MÜSSEN - ER IST IN GROSSER GEFAHR!!!!

UPDATE 28. OKTOBER 2010

 

EIN GRIECHE AUS PATRAS HAT DEN ZWEITEN VERSUCH GESTARTET BOLEK ZU TÖTEN…...

 

 

Nachdem Boleks bei der Tierärztin Eleni behandelt worden war, war er für kurze Zeit auf einer Plfegestelle in Patras, er sollte weiter aufgepeppelt werden.

Leider konnte er dort nicht bleiben, weil der Mann des Hauses keine Hunde duldet!

So wurde er zu seinem Rudel am Fernsehturm von Patras zurückgebracht - dorthin wo auch Lolek und noch weitere Hunde leben.

Eine tierliebe Griechin geht täglich dorthin, um die kleine Hundeschar zu füttern.
Dieses Gebiet ist nicht bewohnt, eigentlich stören sie niemanden.
Doch gibt es dort einen Mann, der immer wieder androht, die Tiere zu töten!!

Bolek ist der einzige aus diesem Rudel, der zutraulich ist und dies wurde ihm fast zum Verhängnis!

Die tierliebe Frau - kam wieder zu ihrer täglichen Fütterung - und fand dort, einen total verängstigten Bolek vor.
Bolek hatte eine Drahtschlinge um seinen Hals, so zugezogen, dass er kaum noch Luft bekam - er drohte zu ersticken.

Als Bolek die Frau auf sich zukommen sah, kroch er in ein Gebüsch, so große Angst hatte er!
Durch gutes Zureden, näherte sich die Frau, dem armen Bolek und konnte ihn von der Drahtschlinge befreien.

 

 

 


 

 

...Bolek war glücklich, als seine Beschützerin erkannte

 

...für die Dauer von 8 Tagen darf Bolek bei der tierlieben Frau bleiben und dann???

 

 

 

UPDATE 04. SEPTEMBER 2010

BOLEK GEHT ES BESSER - ER WURDE AUF EINER PFLEGESTELLE IN PATRAS UNTERGEBRACHT. IN WENIGEN WOCHEN WIRD ER REISEFERTIG SEIN  UND KÖNNTE IN SEINE FAMILIE bzw. PFLEGESTELLE ZIEHEN!

 

BOLEK UND SEIN PFLEGEFRAUCHEN

 

.....BOLEK IST AUF DEM WEG DER BESSERUNG - MAN SIEHT IHM NOCH AN, DASS ES IHM SCHLECHT GING!

 

.....ER FREUT SICH SCHON AUF SEINE FAMILIE!

 

......ENDLICH GIBT ES GENUG ZU TRINKEN :-)

 

UPDATE 29. AUGUST 2010

BOLEK IST IN SICHERHEIT

ER WURDE ALS ERSTER GERETTET, WEIL ES IHM NICHT GUT GING. ER WURDE DIREKT ZUR TIERÄRZTIN GEBRACHT UND UNTERSUCHT!

WIR HOFFEN, DASS ER SCHNELL WIEDER ZU KRÄFTEN KOMMT!

LOLEK KONNTE NOCH NICHT IN SICHERHEIT GEBRACHT WERDEN - WIR HOFFEN SEHR, DASS ES MORGEN GELINGT!

WIR WERDEN BERICHTEN!

 

 

LOLEK UND BOLEK  Rüden, ca. 2Jahre jung, ca. 40-45 cm hoch

LOLEK und BOLEK - ihr gemeinsame Schicksal brachte sie zusammen

LOLEK und BOLEK - hat die große Not zusammengebracht. Sie wurden Streuner, weil sie ausgesetzt wurden!!!

Sie leben auf einem Hügel vor Patras, in der Nähe des Fernsehturms.
Sie müssen sehr vorsichtig sein, weil sie um ihr Leben bangen müssen.
Sie hatten mal eine Familie, so berichtet man, aber das ist lange her.
Wenn Menschen sich nähern verstecken sie sich, nur gegen Abend, in der Dämmerung, trauen sie sich raus, aus ihrem Versteck.

 

…Lolek ist richtig fertig!!! 


und auch Bolek geht es nicht gut 

 

 

 

Eine ältere Frau, die dort auf dem Hügel, Welpen füttern geht, ihr sind die beiden lieben Tiere aufgefallen. Jetzt bringt sie immer ein bisschen Futter für Lolek und Bolek mit.

Sie ist ganz beunruhigt, wenn die beiden Tiere nicht da sind!!!

Lolek und Bolek freuen sich, wenn die ältere Frau kommt - dies blieb nicht unbeobachtet!!
Vor 2 Tagen sprach sie ein Mopedfahrer an, dass er Lolek und Bolek töten würde, wenn sie nicht aufhören würde, die Jungs zu füttern.

Den Satz kaum beendet, fuhr dieser Typ - mit Vollgas - auf Lolek unf Bolek zu und jagte sie über den Hügel.
Sicherlich wollter er damit demonstrieren, dass er es ernst meinte, mit seiner Drohung, die Fellnasen zu töten.

Die ältere Frau rief nach diesem Vorfall bei Maria an, erzählte ihr von dem Vorfall und dass sie sehr in Sorge sei, um diese reizenden Hunde.

Maria ging zu Fuß auf diesen Hügel (- bei 42° Grad - ) um nach diesen Hunden zu sehen.
Sie hatte Glück, sie entdeckte Lolek und Bolek gleich. Als sie mit leiser Stimme sprach, kamen sie zu ihr und ließen sich dankbar streicheln.

Bolek (der kleine, schwarze Labrador) schloß für einen Moment seine Augen - so sehr genoß er die Streicheleinheiten.

Maria wird versuchen für die beiden Streuner, einen Platz im Tierheim zu bekommen - leider ist die Ansprechpartnerin im Urlaub!

Hoffentlich kommt sie rechtzeitig zurück - rechtzeitig für Lolek und Bolek!
Maria will sie auch von der Tierärztin untersuchen lassen, weil sie wirklich in einem desolaten Zustand sind!


 

LOLEK

BOLEK

 


 

 

 

 

 

 

Patras Hunde e.V.    renate.dueser@t-online.de