Update 25.11.2015

drei Tage ist Bira, die wir jetzt Ella nennen, bei uns. Wir haben diesen Namen, den unsere Tochter Judith ins Spiel brachte, gewählt, weil der Name Bira uns zu „alkohol-lastig“  war. Auf den beigefügten Fotos sehen Sie Ella im von ihr gewählten „sicheren Hafen“ im Wohnzimmer. Zuerst hat sie auf den Steinfußboden gelegt. Nun haben wir ihr den Korb dorthin gestellt.

Ella ist ja wirklich eine ganz Schüchterne. Dass diese grazile, sensible Hündin sich Menschen gegenüber so unsicher verhält, ist bei ihrer Geschichte nachvollziehbar. Und jetzt noch der Verlust ihrer Schwester… Ella hat einen guten Appetit. In der Vergangenheit hat sie scheinbar gelernt, dass man möglichst schnell fressen muss, um sich seinen Teil zu sichern. Je weiter wir uns von ihr beim Fressen entfernen, je „entspannter“ kann sie den Napf leeren. Einige Versuche, sie aus der Hand zu füttern, um dadurch für Vertrauen zu werben, begegnet Ella bisher mit Skepsis. Sie nähert sich mit großer Vorsicht, immer zum Rückzug bereit.
 

Ella geht sehr gerne spazieren. Mittlerweile weiß sie schon, wann es los geht. Wenn wir sie aus ihrem Korb holen, dann ist sie zunächst noch zögerlich; aber beim Anlegen des Geschirrs verändert sich ihre Haltung und sie läuft schon zur Haustüre. Gestern Vormittag war ich mit Ella allein unterwegs: eine etwa 5 km lange Strecke durch den Wald. Man kann zügigen Schrittes mit ihr gehen und dabei ist sie ist stets sehr aufmerksam. Zunehmend bewegt sie ihre Schnauze schnüffelnd am Boden. Wenn sie einen interessanten Geruch wahrnimmt, bleibt sie stehen und ihre „Nasenarbeit“ wird intensiver. Zwischendurch bleibt sie aber auch immer wieder stehen und wittert in die Ferne. Für mich sind das eindeutige Zeichen ihrer Jagdhundqualitäten.

Nachts nehmen wir Ella mit in den Schlaftrakt. Eigentlich möchte sie lieber im Wohnzimmer bleiben. Aber das ist problematisch, weil sie in den beiden vergangenen Nächten jeweils einen recht großen Haufen hingelegt hat. Und wir möchten nicht, dass sie sich dafür den Wohnzimmerteppich aussucht.
Vorgestern und gestern bin ich vor dem Zu-Bett-gehen noch eine größere Runde mit Ella gegangen, damit sie sich noch einmal entleeren kann. Sie hat unterwegs gepinkelt, aber die Darmentleerung erfolgte dann aber eben erst in der Nacht. Frau Saur, haben Sie eine Idee, was wir anders machen können?

Wir freuen uns, dass Ella nun bei uns ist und sind gespannt, wie sie sich weiter entwickelt. Gerne halten wir sie auf dem Laufenden

 

 

 

 

Update 22.11.2015

Bira hat ein schönes Zuhause gefunden und durfte heute umziehen. Wir wünschen ihr viel Glück.

Update 20.11.2015

Bira und Tequila durften letzte Woche zusammen auf eine Pflegestelle ziehen und es stellte sich schnell heraus, dass es besser ist die beiden getrennt voneinander zu vermitteln. Beide sind eher schüchterne Hunde und bestätigten sich dabei gegenseitig. Ein souveräner Ersthund wäre hier sicher von Vorteil ist aber kein muss!! Sie können auch zu Menschen die mit Liebe und Geduld den beiden zeigen wie schön ein Hundeleben sein kann. Beide sind stubenrein und leben zur Zeit in einem Rudel mit weiteren Hunden. Gerne können die beiden auf ihrer Pflegestelle besucht und kennengelernt werden.

 

 

Update 11.03.2015

Bira, ca. 1 Jahr alt, ca. 55 cm groß, kastriert

Bira und Tequila sind Geschwister, man sieht es sofort, sie ähneln sich sehr! Sie hatten eigentlich einmal ein Zuhause, eine tierliebe Frau hatte die Geschwister als Welpen gefunden und bei sich aufgenommen. Sie hatten es also sehr gut gehabt in ihrem ersten Lebensjahr. Nun musste die Besitzerin leider auf Grund von beruflichen Veränderungen wegziehen und konnte die beiden nicht mitnehmen und brachte sie in das Tierheim. Die Beiden leiden wirklich sehr dort, sie sind anscheinend wirklich ganz sensible Hunde :-( Die Tierheimleiterin wird noch einen Bluttest machen, um krankheitsbedingte Ursachen für ihren Zustand ausschließen zu können. Sie sind beide sehr gut verträglich mit anderen Hunden und zeigten sich beim Fotoshooting eher etwas schüchtern und zurückhaltend. Sie sind sehr stark aufeinander bezogen, deshalb wäre es natürlich das Beste, wenn sie gemeinsam ein Zuhause finden würden. Allerdings wissen wir auch, dass dies ist natürlich nicht einfach ist, deshalb können Sie sich auch melden wenn Sie an einer der beiden Interesse haben!

 

 

 

 

 

Renate Düser
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